Flurförderzeuge
Roboter am Steuer
Neue technologische Entwicklungen rücken fahrerlose, robotergesteuerte Flurförderzeuge in den Blickpunkt eines noch effizienteren innerbetrieblichen Materialflusses. Die unter dem Dach von Linde Robotics vertriebenen und zusammen mit dem Robotik-Spezialisten Balyo entwickelten Geräte sind einfach zu installieren und navigieren im Lager mithilfe örtlicher Strukturen wie Mauern, Regalen oder Pfeilern. Mit dem automatisierten Hochhubwagen Linde L-Matic L HP und dem automatisierten Schlepper Linde P-Matic sind jetzt die ersten Modelle auf dem Markt.
Zusammen mit Balyo möchte Linde Komplettanbieter für robotergesteuerte Flurförderzeuge werden. Denn die Fahrzeuge empfehlen sich für verschiedenste Lager- und Transportanwendungen und lassen sich mit Warehouse-Management- und ERP-Systemen verknüpfen. Damit bewegen sich die Flurförderzeuge ein gutes Stück in Richtung Industrie 4.0, wo sich Maschinen zukünftig weitgehend selbst organisieren und miteinander kommunizieren sollen.
Über Automatisierung im Lager lohnt es sich insbesondere für Betreiber nachzudenken, deren Lasthandling-Prozesse eine geringe Wertschöpfung aufweisen, sich häufig wiederholen und längere Wegstrecken umfassen. Laufen die Geräte zudem mindestens im Zwei-Schicht-Betrieb, sind alle wesentlichen Voraussetzungen erfüllt, um von den Vorteilen einer robotergesteuerten Logistik zu profitieren. Dazu zählen beispielsweise eine höhere Transparenz der Abläufe und damit verbundene Produktivitätssteigerungen. Weiteres Einsparpotenzial liegt in der Optimierung betrieblicher Ressourcen.
Der automatisierte Hochhubwagen L-Matic L HP hat eine Tragfähigkeit von 1,2 Tonnen und beschleunigt auf maximal 1,6 Meter pro Sekunde mit und ohne Last. Der Schlepper P-Matic zieht eine Anhängelast von fünf Tonnen. bw









