Butlers vertraut auf Still-Refurbishing
Lifecycle für den Lifestyle-Händler
Durch Reduktion der Typenvielfalt mit Verbesserung der Ladekapazität der Batterien hat sich die Verfügbarkeit der Stapler bei Butlers deutlich erhöht. So konnte der Fuhrpark um 15 Prozent reduziert werden.
In einem sich verändernden Markt wird der Online-Anteil im Versandgeschäft in den nächsten Jahren weiter wachsen. Beim Lifestyle-Händler Butlers sind Entscheidungsfreude und kurze Wege somit auch zukünftig im zentralen Auslieferungslager besonders gefordert. Durch Reduktion der Typenvielfalt mit Verbesserung der Ladekapazität der Batterien hat sich die Verfügbarkeit der Stapler deutlich erhöht. So konnte der Fuhrpark um 15 Prozent reduziert werden.
Durch ständig wechselnde Kollektionen ist besonders im Handel mit Dekorations-, Geschenk- und Lifestyle-Artikeln eine reibungslose Inhouse-Logistik wichtig. Für das Europa-Geschäft analysierte daher der Händler Butlers zusammen mit dem Intralogistik Experten Still die Logistikprozesse im zentralen Auslieferungslager Neuss. Mit einem Flottenkonzept wurden die Stapler standardisiert und die Verfügbarkeit der Geräte bei Reduzierung des Fuhrparks von 65 auf 55 Fahrzeuge deutlich gesteigert und so laufende Kosten eingespart.
Mit rund 150 Filialen im In- und Ausland, Tendenz steigend, strebt die Marke Butlers nach Expansion in Europa. Einen interessanten Wandel durchlebt die Wohnmarke aktuell durch ihren Erfolg im Onlineshop http://www.butlers.com, der im vergangenen Juni einen umfassenden Relaunch erfahren hat. In diesem werden auch ergänzende Sortimente wie beispielweise Möbelstücke, welche in den Filialen keinen Platz haben, angeboten und unterstützend in umfangreichen Katalogen durch ein Cross Channel Konzept vermarktet. Der Umsatz im Distanzhandel wird dabei auch im Ladengeschäft generiert werden.
Wachstum verlangt Reform der Staplerflotte
Im Lauf der Jahre wurden mit dem größeren Artikelsortiment und durch mehr Filialen in Europa die Anforderungen im zentralen Auslieferungslager komplexer. Mit einen Durchschnitt von rund zehn Jahren nahm das Alter der Flurförderzeuge sowie deren Typenvielfalt ständig zu, und damit auch die Ausfallraten. Eine ungleichmäßige Flottenauslastung war die Folge. Um weiterhin die pünktliche Auslieferung garantieren zu können, mussten in Spitzenzeiten weitere Fahrzeuge für zusätzliches Personal angemietet werden.
Logistische Abläufe ganzheitlich betrachtet
Wegen der häufigen Reparaturen und Ausfallzeiten waren die ehemaligen Stapler unverhältnismäßig teuer und oftmals nicht verfügbar. Ziel der Flottenberatung war somit, Verfügbarkeit und Ergonomie der Fahrzeugflotte zu verbessern und die laufenden Kosten bei höherer Umschlagleistung zu reduzieren. Zusammen mit dem Still Beratungsteam für die Intralogistik wurde in einer intensiven, aber kurzen Phase sämtliche logistischen Abläufe in analytischer Vorgehensweise ganzheitlich betrachtet. Die Erfahrung der Still Projektleiterin Marina Hein war hierbei besonders gefordert: „Mit der Analyse der Ist-Situation haben wir zunächst Zahlen und Daten der logistischen Prozesse gesammelt, ausgewertet und beschrieben. Im zweiten Schritt wurden Konzepte erstellt und zusammen mit dem Logistikleiter von Butlers, Wolfgang Frank, diskutiert. Analysiert wurden nicht allein nur die Fahrzeuge, sondern auch die Prozesse im Wareneingang, Online- und Hauptlager, der Palettierung, Transport und Leerguthandling und Management der Kleinteile.“ Nach intensiver Diskussion resultierte das auf die Anforderungen bei Butlers zugeschnittene Flottenkonzept.
Findiges Flottenkonzept
Wolfgang Frank: „Mit der Lifecycle Flotte von Still bekommen wir nahezu neuwertige Fahrzeuge, inklusive Wartung und Service. Auf saisonale Auftragsspitzen können wir mit zusätzlichen Staplern von Still im Full-Service-Leasing flexibel reagieren. Sämtliche Einsätze werden mit den Fahrzeugen reibungslos erledigt.“ Marina Hein fügt an: „Dank unserer großen und vielfältigen Bestandsflotte können wir fast immer das richtige Gerät anbieten.“ Durch die zu den Prozessen passenden, ergonomischen und einheitlichen Fahrzeuge konnte die Anzahl der Stapler um 15 Prozent reduziert werden.
„Das freigesetzte Personal kann anderweitig eingesetzt werden. Ferner haben wir bislang durch die personenbezogenen Übergaben der Stapler auch keine größeren Gewaltschäden verzeichnet“, ergänzt Wolfgang Frank.
Bei der Lifecycle Flottenzusammenstellung wird zuerst der technische Zustand der gebrauchten Fahrzeuge durch die Still Mechatroniker festgestellt. Nach der Fahrzeugreinigung, der Demontage der abgenutzten Teile, der Regeneration der Antriebsbatterie, der Lackiervorbereitung mit den Lackierungen sowie der Endmontage folgt ein Qualitätscheck.
Erhöhte Verfügbarkeit der Flottenfahrzeuge
Artikel, von der Postkarte bis zum drei Meter breiten Möbelstück, werden mit den Flurförderzeugen von Still transportiert. Tagtäglich werden so bis zu 15.000 Positionen im Palettenlager und bis zu 120 Möbelstücke auf den mobilen Racks im Blocklager angefahren und kommissioniert. Früher mussten die Batterien alle acht Stunden gewechselt werden. Heute halten die neuen Batterien mindestens zwei Tage. Durch die Zuverlässigkeit der Stapler und verbesserte Ladekapazität der Batterien hat sich auch die Verfügbarkeit deutlich erhöht
„Sehr zufrieden sind wir mit dem schnellen Service von Still. Die Reaktionszeiten der Mechatroniker von Still sind kurz, und die Reparaturarbeiten werden zügig durchgeführt. Falls doch einmal ein Gerät ausfallen sollte, können wir flexibel mit den Reservefahrzeugen von Still reagieren“, resümiert Wolfgang Frank. Im Garantiefall entstehen keine weiteren Kosten, ansonsten wird stundenweise abgerechnet.
Ergonomie der Stapler verbessert
Nach einigen Optimierungen konnten viele Fahrzeugtypen, insbesondere die Schubmaststapler durch FM-X Fahrzeuge, die Kommissionierstapler durch EK-X Vertikal-Kommissionierer und CX-M Horizontal-Kommissionierer von Still standardisiert werden. Alle Fahrzeugtypen besitzen einen komfortablen Einstieg sowie eine verbesserte Rückenentlastung.
Für empfindliche Artikel, wie Stoffe, Gläser oder Tonträger, sind zusätzliche Ablagebehälter an den Kommissionierern angebracht, welche bei kleineren Remplern die Ware unversehrt lassen. Gerd Knehr/bw

















