Bericht der Logistikweisen

Logistik bleibt auf Wachstumskurs

Die Logistik bleibt auf Wachstumskurs. Das ist die zentrale Aussage des Berichts zur Prognose der Logistik in Deutschland mit dem Titel „Logistik bewegt“. Die Logistikweisen übergaben den Bericht Anfang Juli an Dorothee Bär, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, die zugleich Schirmherrin der Initiative ist.

Dorothee Bär (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur) erhält den ersten Bericht von den Initiatoren Christian Kille (Hochschule Würzburg) und Markus Meißner (AEB). Foto: Marcus Reichmann

Der Bericht zur Prognose der Logistik in Deutschland ist der erste seiner Art. Die Ergebnisse sollen mit denen des Bruttoinlandsproduktes und anderer Wirtschaftsbereiche vergleichbar sein. Der Bericht fasst die Ziele der Initiative zusammen und nennt erste Ergebnisse zu den wichtigsten Treibern der Logistik und wie diese auf das Logistikeurovolumen wirken. Dies führt zu einer professionellen Darstellung dieses Segments und deren Relevanz für die deutsche Wirtschaft. „Der Bericht zeigt Ergebnisse der aktuellen Diskussionen aus Blickwinkeln der Industrie, des Handels, der Logistikdienstleister und anderer Branchen wie auch der Wissenschaft – alles unter einem thematischen Dach: Wie wird die Logistik im nächsten Jahr im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen wachsen?“, sagt Dr. Christian Kille, Professor an der Hochschule Würzburg und einer der Initiatoren. Dorothee Bär: „Als Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik begrüße ich die Initiative der Logistikweisen, aktuelle Entwicklungen des Logistikmarktes zu analysieren und zu erfassen. Fundierte Prognosen können den Unternehmen der Logistikbranche dabei helfen, Veränderungen des Marktes rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Auch für die Politik kann eine unabhängige Analyse mögliche Handlungsfelder aufzeigen. Ich danke allen Beteiligten deshalb sehr für Ihre Mitarbeit. “

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Der Gipfel der Logistikweisen ist ein Gremium, das sich aus Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammensetzt und zweimal im Jahr tagt. Es bewertet und analysiert Einflussfaktoren wie moderne Informationstechnologien, steigende Komplexität oder der demografische Wandel, die auf die qualitative und quantitative Entwicklung der Logistik wirken. Der Bericht trägt den Titel „Logistik bewegt“ und beschreibt Hintergründe, bewertet diese und benennt Diskussionspunkte. „Durch die Neutralität der renommierten Teilnehmer und Unterstützer sowie der fundierten wissenschaftlichen Vorbereitung der Gipfeltreffen ergibt sich ein aussagekräftiges Bild über die Entwicklung der Logistik in Deutschland“, sagt Mitinitiator Markus Meißner, Geschäftsführer von AEB. „So können die wissenschaftlichen Ergebnisse auf ihren Realitätsgehalt überprüft und nachhaltige Einschätzungen gewonnen werden.“

Aktuell setzt sich der Kreis der aktiven Teilnehmer aus den beiden Initiatoren Prof. Dr. Christian Kille und Markus Meißner sowie Dr. Andreas Backhaus (BASF), Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Bretzke, Dr. Andreas Froschmayer (Dachser), Christopher Garbe (Garbe Logistic), Dr. Christian Grotemeier (BVL), Hans-Jörg Hager (UCS), Gerd Hailfinger (geberit), Herbert Hufsky (Ingram Micro), Dr. Christian Jacobi (agiplan), Matthias Klug (STILL), Matthias Kootz (Mondelez), Wolfgang Lehmacher (World Economic Forum), Dr. Alexander Nehm (Logivest), Dr. Carsten Prenzler (BayWa), Frank Rausch (Hermes), Klemens Rethmann (Rhenus), Andreas Roth (Commerzbank), Dr. Torsten Rudolph (Rudolph Logistik), Arnold Schroven (DPD), Martin Schwemmer (Fraunhofer SCS), Harald Seifert (Seifert Logistics), Lars Siebel (EDEKA), Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Daniel Terner (AEB), Jürgen Vedie, Jürgen Wels (Porsche), Patrick Wiedemann (RLG) sowie Prof. Dr. Peer Witten zusammen. Nach dem nächsten Gipfeltreffen im Herbst 2015 werden die Einschätzungen des Gremiums über die Entwicklung der Logistik in 2016 zum Deutschen Logistik-Kongress der BVL in Berlin veröffentlicht. kf

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