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Arburg: 3D-gedruckte Greifer „on demand“

3D-gedruckte Betriebsmittel „on demand“: Um individualisierte Produkte schonend aus dem Spritzgieß-Werkzeug zu entnehmen, kommt eine spezielle Packaging-Automation von Arburg mit exakt an das Produkt angepassten Greifern zum Einsatz.

Die 3D-gedruckten Greifer sind nominiert für die Kategorie Arbeitsplatz und Betriebsmittel. © Arburg

Das Interesse an individualisierten Produkten, zunehmende Variantenvielfalt und kurze Produktlebenszyklen erfordern von Spritzgießbetrieben immer mehr Flexibilität in der Serienfertigung von Kunststoffteilen. Gerade in Hinsicht auf kurzfristig benötigte Betriebsmittel und Robot-Greifer können sich 3D-Druck und automatisierte Spritzgießprozesse optimal ergänzen. Ein Praxisbeispiel dafür ist das Spritzgießen von Pflanztöpfen in Großserie bei der Firma Osko: Ein elektrischer Allrounder 720 A produziert mit einem Vierfach-Werkzeug die dünnwandigen Spritzgießteile mit rund 0,45 Millimeter Wandstärke. Osko setzt bei der Pflanztopf-Fertigung auf eine Automation mit exakt an das Produkt angepassten Greifern. Die Greifer lassen sich mittels 3D-Druckern „on demand“ fertigen – schneller, flexibler, kostengünstiger und um den Faktor zwei bis drei leichter als ein vergleichbares Produkt aus Aluminium.

Arburg additive bietet ein breites Produktspektrum für die industrielle additive Fertigung auf Basis von Granulaten, Filamenten und Flüssigsilikon (LSR) und unterstützt seine Kunden beratend bei der Umsetzung neuer Anwendungen sowie mit der additiven Fertigung von Benchmark-Funktionsbauteilen. Ein erfolgreiches Praxisbeispiel sind die 3D-gedruckten Greifer-Komponenten für die den Spritzgießkunden Osko. Das stabile schwarze Mittelstück aus faserverstärktem Kunststofffilament wurde bei Arburg mit einem TiQ-Drucker aus Filament additiv gefertigt. Die vier weißen Greifringe in Hart-Weich-Kombination hat ein Freeformer aus zwei Standard-Kunststoffgranulaten im Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) in Hart-Weich-Kombination produziert. Um die Pflanztöpfe bei Osko zu entnehmen, lässt sich der weiche Greifer-Part mit Druckluft „aufblasen“ und damit das Spritzteil fixieren und schonend handhaben. Der Greifer wird inzwischen bei Osko mit einer speziellen Packaging-Automation von Brink mit schnell eingreifendem Side-Entry-Robot in der Serienfertigung eingesetzt.

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Die 3D-gedruckten Greifer sind nominiert für die Kategorie Arbeitsplatz und Betriebsmittel. 

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