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Artikel und Hintergründe zum Thema

LED-Gestängeleuchte

Optimale Lichtverhältnisse bei filigranen Arbeiten

In den feinmechanischen Werkstätten der Uhrmacher gelten besonders hohe Anforderungen an die Beleuchtungsqualität. Leuchtenhersteller Waldmann kennt sich damit aus, hat er seinen Unternehmenssitz doch in der einstigen Uhrenstadt Villingen-Schwenningen. Insbesondere seine neu entwickelte LED-Gestängeleuchte erfüllt die Bedürfnisse feinmechanischer Arbeitsplätze. Die Uhrenfabrik Junghans hat damit bereits ihre ersten Arbeitsplätze ausgestattet. SCOPE-Redakteur Michael Stöcker stellt den neuen Lichtspender vor.

Die filigrane Arbeit am Uhrmacher-Arbeitsplatz erfordert eine besonders gute Beleuchtung. Sie ist die Voraussetzung für gutes Sehen und Erkennen, und damit ein entscheidender Einflussfaktor, um die Qualität des Handwerks zu ermöglichen. Aber auch aus ergonomischer Sicht spielt die Beleuchtung eine wichtige Rolle. Denn gutes Licht beugt etwa Kopf- und Augenschmerzen vor.

Dabei sind am Uhrmacher-Arbeitsplatz – wie auch in anderen feinmechanischen Werkstätten – hohe Beleuchtungsstärken gefragt. Die Norm zur Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen DIN EN 12464-1 schreibt hier mindestens 1500 Lux vor. Außerdem ist eine gute Entblendung notwendig, um Reflexionsspiegelungen auf glänzenden Oberflächen zu vermeiden. Die Beleuchtung sollte zudem das sogenannte Kontrastsehen erleichtern.

In der Uhrenfabrik Junghans durchlaufen sämtliche Fertigungskomponenten strenge Qualitätskontrollen, bevor überhaupt mit der Produktion der Uhren begonnen wird. „Eine gute Beleuchtung ist bei den verschiedenen Aufgaben während der Fertigung besonders wichtig“, sagt Christian Hamdorf, Uhrmachermeister bei dem Schramberger Traditionsunternehmen. Diese Aufgaben reichen von der Montage des Zifferblatts über das Setzen der Zeiger bis hin zum Einschalen in das Gehäuse. Jede Uhr wird komplett bei einem einzelnen Monteur oder einem kleinen Team montiert. Vom ersten Handgriff bis zur Endkontrolle mit der finalen Regulierung mit Gangreserveprüfung einer mechanischen Uhr, der Empfangsempfindlichkeitsprüfung einer Funkuhr im hauseigenen Timetunnel und der Wasserdichtheitsprüfung, sind Monteur und Team für jede einzelne Uhr verantwortlich. Um so viel Liebe zum Detail in die Erstellung der Junghans Uhren stecken zu können, sind beste Sehbedingungen zwingend notwendig.

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Drei Größen, drei Stärken

Die Lichtlösungen von Waldmann sind an den Arbeitsplätzen in der Uhrenindustrie weit verbreitet. Auch Junghans zählt seit vielen Jahren zu den Kunden des Leuchtenherstellers. Bei der Entwicklung der neuen LED-Gestängeleuchte Taneo hat das Unternehmen deshalb die speziellen Anforderungen am Uhrmacher-Arbeitsplatz besonders berücksichtigt. Die Leuchte gibt es in drei verschiedenen Größen und Lichtstärken mit bis zu 3600 Lux. Junghans stellte als einer der ersten Uhrenhersteller auf die neue Technologie um und ist sehr zufrieden: „Das Lichterlebnis hat uns gleich überzeugt“, erklärt Christian Hamdorf.

Bei Junghans kommt die neue Gestängeleuchte in der mittleren Größe mit 1500 Lux zum Einsatz. Farben und Kontraste lassen sich durch einen hohen Farbwiedergabewert von 90 und eine hohe Farbtemperatur mit 5000 Kelvin besonders gut erkennen. Ausgestattet mit der opal weißen Blende vermeidet die Taneo außerdem störende Lichtreflexe auf den hochglänzenden Oberflächen der feinen Bauteile. Die hochentwickelte Reflektor- und Lichtlenkungstechnologie erzeugt ein flächiges, homogenes Licht mit weichen Übergängen. Einzelne LEDs sind nicht erkennbar. Diese Arbeitsplatzleuchte ist vollkommen blend- und schattenfrei. Das heißt, sie entlastet die Augen der Uhrmacher bei der anspruchsvollen Sehaufgabe erheblich.

Eine Eigenschaft der neuen Leuchte ist laut Hamdorf besonders beliebt: „Die Dimm-Funktion kommt bei unseren Uhrmachern sehr gut an. So können sie das Licht genau an ihre Bedürfnisse anpassen.“ Das ausbalancierte Gestänge ermöglicht zudem die individuelle Positionierung der Leuchte. Es ist leicht verstellbar und bleibt dennoch in Position. Die optimale Einstellung kann bei Bedarf fixiert werden. Neben dem Lichtkomfort kann die Taneo auch mit deutlichen Energieeinsparungen überzeugen. Die LED-Leuchte spart 30 Prozent Energie im Vergleich zu den zuvor eingesetzten Leuchten mit Leuchtstofflampen-Technologie. „Die LED-Leuchte erfüllt unsere qualitativen Anforderungen optimal“, wie Hamdorf sagt, „und als positiver Nebeneffekt sinken die Energiekosten“. ms

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