Vergütungsstahl

Keilwellen im neuen Werkstoff

Mit neuen Keilwellen aus 42CrMo4-Vergütungsstahl erweitert Mädler, Großhändler und Hersteller von Antriebs- und Maschinenbauelementen, sein Sortiment an Keilwellenverbindungen.

Keilwellen von Mädler. © Mädler

Das neue Material sorge dafür, dass sich entweder die Dimensionierung der Keilwellen verringern oder ihre Belastbarkeit erhöhen lasse, so das Unternehmen. Dadurch sollen sich die hochfesten Keilwellen zur Übertragung großer und wechselnder Drehmomente unter anderem in Schaltwellengetrieben für Werkzeugmaschinen eignen. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zu mehr Energieeffizienz im Maschinen- und Sondermaschinenbau. Zusätzlich zu Keilwellen aus den Werkstoffen C45 und Edelstahl 1.4301 bietet Mädler ab sofort auch Keilwellen aus 42CrMo4 im Lieferprogramm.

Aufgrund seiner besonderen Materialeigenschaften erlaubt der Vergütungsstahl eine höhere Streckgrenze, Biegewechselfestigkeit und Flächenpressung, wodurch sich in der Konstruktion wahlweise die Belastung der Keilwelle steigern oder ihre Dimensionierung verringern lässt. Aufgrund geringerer Massekräfte sind so Energieeinsparungen sowie höhere Beschleunigungen und schnellere Drehzahlwechsel möglich. Zudem sind die Keilwellen aus 42CrMo4 für hohe Verdrehkräfte bei axialer Verschiebbarkeit geeignet und bieten damit zahlreiche Möglichkeiten im Sondermaschinenbau. as

Halle 8, Stand 8202

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