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Artikel und Hintergründe zum Thema

Spatenstich

Schaeffler baut Fabrik der Zukunft in China

Am neuen Produktionsstandort in Xiangtan in der chinesischen Provinz Hunan baut Schaeffler seine weltweit erste „Fabrik der Zukunft“. Hier werden ab 2019 Komponenten und Systeme für Motoren, Getriebe und Fahrwerksysteme für die Automobilindustrie gefertigt.

Spatenstich der neuen Produktionsstätte von Schaeffler in Xiangtan, Provinz Hunan. (Bild: Schaeffler)

Mit diesem 75. Fertigungsstandort erweitert das Unternehmen seinen globalen Werkeverbund und reagiert damit auf zukünftige Entwicklungstrends. Ende November fand der Spatenstich, unter anderem mit Oliver Jung, Vorstand Produktion, Logistik und Einkauf, statt. 2018 wird mit dem Bau der Produktionsstätte begonnen; 2019 soll sie in Betrieb gehen. Das Gebäude wird auf einer Gesamtfläche von rund 315.000 Quadratmetern entstehen.

Die weltweit erste „Fabrik der Zukunft“ in Xiangtan ist der Struktur eines Schmetterlings nachempfunden. Die vier Hallen bilden dabei die Flügel, während die Gebäude im Zentrum den Körper darstellen, in dem sich unter anderem die Verwaltungsbereiche befinden werden. Durch diese Anordnung soll die Produktion in engem Austausch mit allen unterstützenden produktionsnahen Bereichen bis hin zu den Bereichen Finanzen, HR und Einkauf bleiben und die interne Kommunikation verbessert werden. Der Produktionsbereich ist modular aufgebaut. So können neue Module für Produktionslinien und Produktportfolios  leicht hinzugefügt werden. 

So soll sie aussehen: Die weltweit erste „Fabrik der Zukunft“ von Schaeffler. (Bild: Schaeffler)

Neben einer hohen Bau- und Energieeffizienz wurde bei der Gestaltung der Fabrik auf eine größtmögliche Tageslichtnutzung zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit Wert gelegt.Die Fabrik wurde so konzipiert, dass die Mitarbeiter von jedem Punkt aus nach außen sehen zu können. Ein standardisiertes Versorgungsraster erlaubt es, Maschinen schnell und unkompliziert ans Netz zu nehmen.

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„Wir wollen die Mobilität von morgen aktiv mitgestalten und konzentrieren uns deshalb auf die aktuellen Zukunftschancen E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung“, sagte Oliver Jung. „Mit unserem Ansatz wollen wir die ‚Fabrik der Zukunft‘ gestalten, damit wir unsere Fertigungsstätten fit für die Zukunft machen können.“ In der neuen Produktionsstätte in Xiangtan werden Komponenten und Systeme für Motoren, Getriebe und Fahrwerksysteme für die Automobilindustrie gefertigt. Diese Produkte sorgen für Emissionseinsparungen und einen verbesserten Fahrkomfort. Zusätzlich zu den Technologielösungen wird der Produktionsstandort seinen Kunden Dienstleistungen  anbieten. as

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