Rulmeca-Tragrolle mit Sechskant-Achszapfen
Federachse und verschraubte Achsen in einem
Rulmeca stellt eine neue Baureihe seiner 117er-Tragrollenserie vor. Sie ist mit federbaren konischen Sechskant-Achszapfen bestückt, die die Vorteile von Federachsen mit verschraubten Achsen kombinieren.
Beide Achsenden können unabhängig voneinander gegen eine Federkraft in die Rolle versenkt werden. Bei Verwendung von Profilen mit Elf-Millimeter-Sechskantlöchern pressen sich die Achsenden spielfrei in die Öffnungen und ergeben so einen festen Sitz, der mit Schraubverbindungen vergleichbar ist. Allerdings sei die Montage und Demontage durch die Federachsausführungen wesentlich schneller, sagt Rulmeca.
Die konischen Sechskant-Achsenden sind aus tiefgezogenem Stahlblech, werden von je einer Feder vorgespannt und gleiten axial auf einer Elf-Millimeter-Sechskantachse. Diese Konstruktion ist sehr stabil, so dass eine statische Belastbarkeit von bis zu 1.600 Newton im Durchmesser 50 Millimeter und 2.000 Newton im Durchmesser 60 Millimeter zugesichert wird. Damit sei diese Rolle auch für schnelllaufende tangentiale Riemenantriebe geeignet, so das Unternehmen. Aufgrund der Achsausführung in Stahl kann diese Rolle mit einem Antistatikelement ausgeführt werden und ist in dieser Ausführung Atex-konform. Diese Ex-Schutz-Zusicherung ist notwendig für Anlagen mit erhöhter Explosionsgefahr durch Staub oder Gas (Zonen Z1, Z2 für Gase und Z21, Z22 für Staub sowie Kategorie M2 für Bergwerke).
All diese Neuerungen wurden im neuen Werk zur Tagrollenproduktion am Standort in Almè, Italien, umgesetzt, das Kunden in Europa binnen acht Werktagen beliefern kann. Deutschen Vertriebssupport bietet zudem das lokale Salesteam des deutschen Headquaters in Ascherleben. Die Tragrollen mit federbarem konischen Sechskant-Achszapfen können ab sofort zur Bemusterung bezogen werden. Die Serienproduktion ist für das dritte Quartal 2017 angekündigt. as









