Rückspeise-Konverter für die Aufzüge im Schatzministerium
Mit wenig Energie geht’s in Polen aufwärts
Das Warschauer Ministerium für Staatsvermögen rüstet seine Aufzugsanlagen schrittweise auf Rückspeise-Konverter vom Typ Yaskawa D1000 um. Die Energieeinsparung beträgt damit rund 74 Prozent.
Bei der Abwärtsbewegung von Aufzügen entsteht durch die Schwerkraft generatorische Energie. Diese geht bei herkömmlichen Antriebslösungen als überschüssige Bremsenergie beziehungsweise als Abwärme verloren. Die Ein- und Rückspeiseeinheit D1000 ermöglicht jedoch die Rückspeisung generatorischer Energie ins Netz. Das reduziert den Verbrauch deutlich, schont die Umwelt und senkt die Betriebskosten. Nach Messungen im polnischen Finanzministerium benötigen die Aufzüge damit nur noch 26 Prozent der vorher erforderlichen Strommenge.
Effizienz durch Rückspeisung
Durch den Wegfall herkömmlicher Bremstransistoren und -widerstände benötigt der D1000 weniger Platz und der Wartungsaufwand reduziert sich. Zudem ermöglicht der D1000 eine sinusförmige Stromaufnahme. So entlastet er Transformatoren und andere Teile der Stromversorgung dank niedriger harmonischer Oberwellen. Dabei ist ein zuverlässiger Anlagenbetrieb auch bei schwankender Eingangsspannung möglich, denn eine Zwischenkreis-Stabilisierung gleicht Schwankungen der Eingangsspannung aus.
Der Konverter D1000 ist für Netzspannungen von 200 und 400 Volt AC im Leistungsbereich von fünf bis 630 Kilowatt verfügbar. Er eignet sich optimal für mehrere Umrichter beziehungsweise Servoachsen im Zwischenkreisverbund oder auch für Eins-zu-Eins-Anwendungen. Anwendungsbereiche finden sich nicht nur in Personen- und Lastaufzügen, sondern beispielsweise auch in Kranen, Rolltreppen, Prüfständen oder bei Wickel-Applikationen. bw










