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Artikel und Hintergründe zum Thema

Antriebstechnik

Gewebearmierte Druckschläuche

aus Silikon sind eine Spezialität von BIW. Der mittelständischer Hersteller fertigt außerdem LSR-, HTV-, Kautschuk-Form- und Spritzgussteile sowie Silikon-Schaumdichtungen. Interessant an diesem Zulieferer ist, dass es sich nicht allein über sein Produktportfolio zu profilieren versucht, sondern auch über Unternehmensstrategien, die heute unter Begriffen wie „lernende Organisation“ und „Wissensmanagement“ laufen. Die Ennepetaler verfügen auf dem Gebiet der technischen Elastomere über umfassende Grundlagen und bauen ihre Kompetenz systematisch aus, um die Anforderungen ihrer Kunden in Automobil-, Lebensmittel-, Haushaltsgeräte-Industrie sowie Medizin- und Elektrotechnik zu erfüllen.

Dabei sind es drei Produktgruppen, in denen sich das Unternehmen einen Namen gemacht hat: Kabelschutzsysteme und Schläuche, Formteile aus flüssigem Silicon (LSR) sowie das Herstellen von Extrudaten aus hochtemperaturvernetzendem Synthesekautschuk (HTV). Analytische Messverfahren, selbststeuernde Regelkreise in Produktionsabläufen, die Ausstattung mit modernen Maschinen sowie die Werkstoffprüfung in simulierten Anwendungen sowie die Qualitätszertifzierung nach verschiedenen nationalen und internationalen Normen gehören zum Leistungsumfang dieses Zulieferers.

Spritzgussteile aus LSR werden weitgehend mit automatisierten Verfahren hergestellt. Dagegen hat bei der Extrusion neben Messverfahren auch die Erfahrung der Mitarbeiter hohen Stellenwert. In der hauseigenen Mischungstechnologie werden Silikon Compounds hergestellt. Sie gewährleisten, dass am Endprodukt verschiedene chemische, physikalische und physiologische Eigenschaften nutzbar werden. „Silikon ist ein lebendiger Werkstoff. Das Material verhält sich trotz gleicher Ausgangsbedingungen immer wieder geringfügig anders. Der in der Verarbeitung erfahrene Mitarbeiter ist als Korrektiv deshalb unverzichtbar“, so Geschäftsführer Ralf Stoffels. Dieses Beispiel dokumentiert auch die Lernfähigkeit des Unternehmens auf personeller Ebene. Gefördert und in die Organisation eingebunden wird sie, indem Mitarbeiter unter anderem in Kaizen-Workshops weitergebildet werden und so ihr individuelles Wissen auch weitergeben.

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Zentrale Nahtstelle, mit der BIW besondere Nähe zum Kunden herstellt, ist das eigene Technikum. Es deckt es die Bereiche Entwicklung, Fertigung und Kundenservice ab, und verantwortet die Umsetzung der Kundenanforderungen. Dazu noch mal Ralf Stoffels: „Unser Technikum gehört einerseits zu den Grundlagen der Unternehmensorganisation, die eine Optimierung der Produktionsprozesse gewährleisten. Andererseits managt das Technikum bestimmte Aspekte in der Kundenbeziehung. Als Projektpartner sind wir auf Kundenseite frühzeitig eingebunden, um bereits etwa bei der Auswahl des Werkstoffes oder in der Formgebung unsere Kompetenz einbringen zu können“.ms

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