Antriebstechnik
Hält fest
Schrauben, Nieten, schweißen – das sind die klassischen Verbindungselemente und -techniken im Fahrzeugbau. Seit einigen Jahren erobert sich jedoch eine weiteres „Maschinenelement“ zunehmende Anteile der Verbindungstechnik: das Kleben. Ein sehr breites Spektrum von Klebstoffen und Applikationstechniken steht inzwischen zur Verfügung. Wurden bislang vor allem Scheiben und Teile der Inneneinrichtung verklebt, nutzt inzwischen auch die Blechverarbeiter die Verfahren in der Serie. So wird die Aluminiumkarosserie des Aston Martin DB9 weitgehend mit Klebetechniken gefügt. Für verschiedene Aufgaben wurden unterschiedliche Klebstoffe ausgewählt, um Verarbeitungszeit, Aushärtung, Modul, Zugdehnung und andere Werte den jeweils spezifischen Eigenschaften der Klebestelle anzupassen.
Von den Erfahrungen im Automobilbau können sicher auch andere Branchen profitieren. Metallkleber ermöglichen mitunter neue Konstruktionen, die, je nach Entwicklungsschwerpunkt, besondere technische Eigenschaften aufweisen, neue designerische Optionen eröffnen oder einfach kostengünstiger sind.dr








