Antriebstechnik
Schlank und fest
kommen solche Gehäuseteile daher, die im Kaltumform-Verfahren des Fließdrückens entstehen. Dabei werden durch Tiefziehen vorgeformte Töpfe auf einen speziellen Dorn aufgenommen und im Gleich- und Gegenlaufdrücken mit drei Walzenpaaren durch eine numerisch gesteuerte Maschine verschlankt.
Auf diese Weise ergeben sich Bauteile mit Boden- und Flanschdicken entsprechend des Ausgangsmaterials und hochfesten Zylindermänteln mit Durchmesser- und Höhenverhältnissen, wie sie durch Tiefziehen allein nicht erreichbar wären. Das Fließdrück-Verfahren schafft einerseits gute Voraussetzungen zur Integration der Bauteile über Boden- und Flanschgestaltung in das Gesamtaggregat des Kunden und andererseits präzise schlanke Geometrien – ohne die sonst übliche Anwendung von Schweißverfahren. Unser Bild zeigt ein Anwendungsbeispiel aus dem Pumpenbau: Links ein fließgedrücktes Gehäuseteil für die Aufnahme des Einbaumotors und rechts der dazugehörige Kühlmantel für eine Unterwasserschmutzwasserpumpe aus Edelstahl der Güte 1.4404. ms







