Antriebstechnik

Rückensteif

sind all jene Ketten, die nur einseitig flexibel sind. Wozu sowas gut ist? Nun, zu allerhand: Sie eignen sich etwa zum Schieben von Lasten und zum Überbrücken von Abständen ohne Führung.

Die rückensteifen Ketten, die Hersteller Iwis kundenspezifisch entwickelt, finden sich heute beispielsweise weltweit in technischen Anwendungen in der Medizintechnik, in Transportsystemen, in der Gebäudetechnik oder auch bei der Herstellung von Werkzeugmaschinen.

Die Ketten zeichnen sich durch eine kompakte Bauweise aus. Sie eignen sich zur Übertragung von Druck- und Zugkräften, wobei größere Abstände ohne Kettenführungen überbrückt werden können.

Rückensteife Ketten haben eine ähnliche Funktion wie ein Linearantrieb; daher wird ein endloser, umlaufender Kettentrieb nicht benötigt. Die Seitenbogen- und Rückenbogenfähigkeit ist individuell einstellbar. Die Ketten können in verschiedenen Kettengrößen und für unterschiedliche Antriebskonzepte realisiert werden, wobei auch große Hübe möglich sind.

In seiner Forschungs- und Entwicklungsabteilung entwickelt das Münchener Unternehmen seit 15 Jahren rückensteife Ketten und bringt dabei laufend neue Forschungsergebnisse zu den Einflussfaktoren der Geometrien und Montageschritte auf die technischen Eigenschaften der Kette ein.

Die Ketten werden kundenspezifisch in enger Zusammenarbeit mit den Anwendern und ihren jeweiligen Forderungen entwickelt und können dann an unterschiedlichen Produktionsstandorten gefertigt werden.
Die Serviceleistungen des Herstellers umfassen unter anderem Verschleiß-, Dauerfestigkeits- und Bruchkraftanalysen. Die Qualität wird durch selbstentwickelte Prüfmethoden und Prüfmittel sicher gestellt. ms

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