Lineargleitführung
Mehr Last wagen
Bereits vor Jahren entwickelte Igus mit dem Drylin W-System eine schmierfreie und günstige Alternative zu kugelgelagerten Linearführungssystemen. Das flexible und modulare Design sorgt samt Zubehör bereits in der Konstruktion für viel Gestaltungsfreiheit. Neue Einsatzmöglichkeiten für die vielseitigen Lineargleitführungen, beispielsweise in Landmaschinen, dem Fahrzeugbau aber auch der Medizintechnik oder der Verpackungsindustrie, bietet jetzt die neue Hochlast-Variante in der Baugröße 25.
Wie alle Mitglieder der Drylin W-Familie besteht auch die neue Variante aus drei einfachen Grundelementen: Der Führungsschiene aus hartanodisiertem Aluminium, den Gehäuselagern aus Zinkdruckguss und der Gleitfolie aus dem tribooptimierten Kunststoff Iglidur J200. Das Doppelprofil der Führungsschiene (Baugröße 25) besitzt einen Wellendurchmesser von 25 mm und einen Wellenabstand von 120 mm. In dieser Auslegung können deutlich höhere Lasten und Momente (bis zu 2 t) aufgenommen werden, als in den bisherigen Varianten. Dabei kann jedes einzelne der vier Lagergehäuse aus Zinkdruckguss statisch bis 480 kg stemmen. Für das schmierfreie Verfahren hoher Lasten bei niedrigen Reibwerten und minimalem Verschleiß sorgt die Gleitfolie aus Iglidur J200, speziell entwickelt für den Einsatz mit hartanodisiertem Aluminium als Reibpartner.
Alle vier Größen des Systems sind einfach zu montieren, da die Doppelschiene das aufwendige Ausrichten zweier paralleler Wellen oder Führungen überflüssig macht. Die Schienen sind bis zu einer Länge von vier Metern lieferbar. Für längere Verfahrwege können die Schienen einfach hintereinander gesetzt werden, denn die dann werksseitig angebrachte Fase ermöglicht es den Gleitelementen, von einer Schiene auf die nächste zu gleiten. Das System ist ab Lager lieferbar.
Aus einer anderen Sparte meldet das Unternehmen ein Jubiläum: 25 Jahre aufklappbare Energierohre. 1987 stellte Igus mit der Serie R 68 das erste vor, mit dem Energie und Signale auch unter widrigen Bedingungen zu beweglichen Maschinenkomponenten transportiert werden konnten. Es folgten Weiterentwicklungen, die zusätzliche Anwendungen erschlossen. Zum Beispiel konnten Energierohre aus dem Hochtemperatur-Werkstoff Igumid HT sozusagen auch dem Beschuss durch glühende, bis zu 850 °C heiße Späne standhalten, ohne den Kunststoff zu beschädigen. Einen Entwicklungssprung gab es 2010 mit der Vorstellung des RX-Rohrs mit verbesserter Dichtigkeit. Die Energierohre wurden in dieser Zeitspanne ein wichtiger Bestandteil des Energieketten-Programms.
kf








