KBK-Sicherheitskupplungen mit Überlastjustierung
Vier Naben für die Welle
Bei der Übertragung von Drehmomenten bieten Sicherheitskupplungen einen Überlastschutz. Das auf alle Anforderungen abgestimmte Sortiment von KBK mit verschiedenen Bauformen ermöglicht eine stufenlose Justierung des Überlastmomentes innerhalb des jeweiligen Einstellbereichs.
Für die Drehmomentbegrenzung bzw. den Kollisionsschutz indirekter Antriebe bieten die Klingenberger ein umfassendes Standardprogramm an spielfreien Sicherheitskupplungen mit integriertem Gleitlager (KBK/C) oder Kugellager (KBK/L) an. Für den Einbau von breiten Naben oder bei hohen Radialkräften gibt es zusätzlich die Version KBK/LL mit zwei Kugellagern. An den Kupplungsflanschen aller Modelle können Zahnriemenscheiben, Zahnräder, Flansche oder andere Anbauten mit sehr hoher Rundlauf- beziehungsweise Plangenauigkeit angebaut werden.
KBK bietet vier grundsätzlich verschiedene Nabenarten für die Wellenmontage an.
Und zwar für
- die einfache Montage mittels Passfederverbindung
- die schnelle Montage mittels Klemmnabenverbindung;
- den Innenkonus für hohe Klemmkräfte und sehr kompakten Einbau und
- den selbstzentrierenden und selbstlösenden Außenkonus für exakte Positionierung bei der Montage.
Bei Erreichen des jeweiligen Maximalmomentes rastet die Kupplung aus und die Drehmomentübertragung wird innerhalb von zwei bis fünf Millisekunden unterbrochen. So werden eventuelle Maschinenschäden verhindert. Da die Sicherheitskupplungen rein mechanisch funktionieren, benötigen sie im Gegensatz zu elektronischen Abschalteinrichtungen keine Stromversorgung. Die Drehmomentbereiche der gleitgelagerten Kupplungen reichen von drei bis 500 Newtonmeter, bei den kugelgelagerten sogar bis 1.400 Newtonmeter. Bei Klemmnabenverbindungen beginnt der Drehmomentbereich bereits bei 0,2 Newtonmeter. Die gleitgelagerte Ausführung eignet sich auch zum Anbau besonders kompakter Bauteile.
Bei allen Sicherheitskupplungen von KBK kann das Überlastmoment innerhalb des Einstellbereichs stufenlos justiert werden. Die Sicherheitskupplungen können in zwei Schaltarten geliefert werden, einer winkelsynchronen und einer durchrastenden. Erstere lässt sich nach dem Ausrücken infolge von Überlast nur an einem einzigen Punkt wieder einrasten, die zweite kann alle 45 bzw. 60 Grad wieder eingerastet werden. Die Übertragung des Drehmomentes erfolgt spielfrei über am Umfang angeordnete gehärtete Kugeln, die in konischen Senkungen liegen und von einer Tellerfeder über den Schaltring in die Senkungen gedrückt werden. Im eingerückten Zustand unterliegt die Kupplung keinem Verschleiß. Für besondere Einsatzbedingungen können die Überlastkupplungen auch chemisch vernickelt oder komplett in Edelstahl geliefert werden. bw









