Internationales Studentenprojekt von Lenze bei der Coil Winding Challenge
Mit dem Telefon ins Finale
Erfolgreiche Kooperation: Ein Studentenprojekt zwischen dem Institut für Antriebstechnik und Leistungselektronik der Leibniz Universität Hannover, dem Polytechnischen Institut der Purdue Universityin West Lafayette, USA, sowie Lenze endet erfolgreich.
Mit der Lenze-Aufgabenstellung: „Axiale Integration eines dezentralen Lenze-Frequenzumrichters, 8400 motec, in einen Drehstrommotor“ schaffte es das Deutsch-Amerikanische-Team ins Finale der Coil Winding Challenge. Diese Challenge wurde Ende Mai erstmalig für Studenten im Rahmen der Coil Winding Messe in Berlin ausgetragen.
Je vier Studenten aus jeder Uni arbeiteten an dem neunmonatigen Projekt mit. Die Aufgabenstellung forderte von den Studenten einen neuen Aufbau von Motor und Umrichter. Volker Grabs, Lenze Innovation, erklärt: „Normalerweise werden Umrichter oben auf einen Motor angebracht. Je nachdem in welchen Maschinen Motor und Umrichter zum Einsatz kommen, ist der Platz dort jedoch oft begrenzt. Hinter dem Motor hat man dagegen tendenziell mehr Platz. Deswegen entwickelten die Studenten eine Lösung mit der es möglich ist, den Umrichter hinter den Motor zu setzen. Das macht das Antriebssystem kompakter, leichter einzubauen, besser zugänglich und leichter zu reinigen. Auch in die richtige Kühlung der Komponenten haben die Studenten viel Arbeit investiert. Durch aufwendige thermische Simulationen des Gesamtsystems konnte die Erwärmung sowohl des Motors als auch der Elektronikkomponenten reduziert werden. Hierzu wurde vor allem das Design der Kühlkanäle rund um das IGBT Modul optimiert und thermische Barrieren zu den weiteren Komponeten eingefügt. Aus dem Projekt sind zwei lauffähige Prototypen entstanden“.
Seine Ergebnisse reichte das internationale Studententeam bei der erstmals ausgetragenen Coil Winding Challenge ein. Bei der Challenge, die im Rahmen der gleichnamigen Messe in Berlin stattfand, wurden die besten Universitätsprojekte im Bereich der Elektrotechnik gekürt. Von rund 30 eingereichten Bewerbungen schaffte es das deutsch-amerikanische „Lenze“-Team unter die besten fünf und durfte ihr Projekt auf der Messe präsentieren.
Bis es Ergebnisse vorzuweisen gab, nutzen die Studenten wöchentliche Telefonkonferenzen, um sich untereinander über Fortschritte und Herausforderungen der Arbeit auf dem Laufenden zu halten. Zum Start trafen sie sich in Amerika, um die Projektplanung zu definieren und Arbeitspakete zu verteilen. Als Modell nutzten die Studenten Motoren und Antriebe von Lenze, wie sie heute serienmäßig existieren. Für die Abschlusspräsentation trafen sich alle Beteiligten bei Lenze in Deutschland.
Chuck Edwards, CEO Lenze Americas, betont: „Wir freuen uns sehr, dass wir das internationale Team aus amerikanischen und deutschen Studenten bei ihrem Engineering-Entwicklungsprojekt unterstützen konnten. Dies war ein sehr erfolgreiches Projekt, in dem die Studenten die Zielsetzungen voll erfüllt haben. Zudem hatten die Studenten die Möglichkeit, die Anerkennungen und die Herausforderungen kennenzulernen, die die Arbeit in einem internationalen Team mit sich bringt – etwas, das wir bei Lenze jeden Tag tun.“
Volker Grabs ergänzt: „Die Ergebnisse liefern für uns wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Entwicklungen. Für die Studenten war die Zusammenarbeit eine tolle Gelegenheit sich international zu vernetzten, Projektarbeit im Bereich der Innovation kennenzulernen und mit Industriepartnern zusammen zu arbeiten“.
Für die amerikanischen Studenten war das Studentenprojekt der Abschluss ihres Studiums. Die vier deutschen Teilnehmer verfassten zum Teil ihre Bachelorarbeiten zu dem Projekt. Zudem hat Lenze in Amerika einen neuen Mitarbeiter aus der Runde der amerikanischen Studenten gewonnen. bw











