Antriebstechnik
Dauernd und rund um die Uhr
können die Servokupplungen von Jakob unendlich viele Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen ausführen, ohne dass ein betriebsbedingter Ausfall zu erwarten ist. Zwei Einschränkungen: Die zulässigen maximalen Werte für den Axial-, Lateral- und Winkelversatz dürfen nicht überschritten werden und das Betriebsdrehmoment muss gleichzeitig unterhalb des Kupplungsnennmomentes TKN liegen. Damit befindet sich die Kupplung im Bereich der Dauerwechselfestigkeit und ein Dauerbetrieb rund um die Uhr ist möglich.
Und obwohl Direktantriebe immer mehr „Oberwasser“ in den Fertigungsbetrieben bekommen, kann man bei Kugelgewindetrieben doch auf umfangreiche Erfahrungen in Bezug auf Auslegung und Konstruktion zurückgreifen. Es hat sich dabei gezeigt, dass das Produkt „Kugelgewindetrieb“ den harten Betriebsbedingungen der HSC-Technologie standhalten kann. Um Genauigkeit und Zuverlässigkeit und vor allem die Langzeiteignung zu erreichen, ist eine spielfreie Verbindung von Servomotor und Gewindespindel, die gleichzeitig auch den minimalen Axialversatz, Winkelversatz oder Lateral- bzw. Parallelversatz ausgleicht, unerlässlich. Hier findet die Servokupplung ihren unentbehrlichen Einsatz.
Aufgrund der präzisen Fertigung und des rotationssymetrischen Aufbaus beziehungsweise des zusätzlichen Wuchtstiftes, sind die Servo-Ausgleichskupplungen des Unternehmens aus Kleinwallstadt generell auch ohne Auswuchten für hohe Drehzahlen bis 20.000 min-1 geeignet. Die Standardwuchtgüten betragen etwa Q 6,3 bis Q 16. Kupplungstypen mit Konus- oder Spannringnaben können zum Teil mit Drehzahlen von über 25.000 min-1 betrieben werden. Auch die niedrigen Trägheitsmomente wirken sich positiv auf den gesamten Antriebsstrang aus. Die Ausgleichskupplungen sind unter normalen Bedingungen wartungs- und verschleißfrei. ee








