Antriebstechnik
Seit 70 Jahren
...ist der Name Walther Flender (im Bild: der Firmengründer) ein Synonym für Antriebstechnik. Das Düsseldorfer Familienunternehmen führte den Zahnriemen in Deutschland ein und verhalf ihm zum Durchbruch auf dem Markt. Heute besteht die Firmengruppe aus vier eigenständigen Unternehmen. Neben der umsatzstärksten Gesellschaft Walther Flender bieten die Firmen J. H. Deussen Söhne (Fördertechnik), Maschinenlager (Lager-, Spann- und Sintertechnik) sowie Flennor (Automotive) Antriebstechnik für ausgesuchte Industriesparten an. Der im Herbst 1935 gegründete Gewerbebetrieb stellte in seinen Anfangsjahren Holzriemenscheiben und Ledertreibriemen her. In der Nachkriegszeit musste sich das Unternehmen neu orientieren: In Kooperation mit der Firma U. S. Rubber (die gemeinsam mit Singer den Zahnriemen erfand) wurde der Grundstein für den später sehr erfolgreichen Geschäftsbereich „Zahnriemenantriebe“ gelegt.
1962 übernahm die Gattin des Firmengründers, Alexandra Flender, die Geschäfte und erreichte durch ihre umsichtige Unternehmensführung eine Verdreifachung des Umsatzes innerhalb von zehn Jahren. 1980 trat Martin Christian Schmidt, ein Neffe des Firmengründers, als geschäftsführender Gesellschafter in das Familienunternehmen ein. Ein weiterer Generationswechsel wurde bereits vollzogen: gemeinsam mit ihm sind seine Söhne Simon Martin und Robert U. Schmidt seit beinahe zwei Jahren in der Unternehmensführung tätig. Aktuell verlassen pro Jahr etwa 120.000 Lieferpositionen an circa 4.000 Kunden das Haus. Damit erzielt das Unternehmen etwa 52 Millionen Euro Umsatz. Pünktlich zur 70-Jahr-Feier wird auf dem Betriebsgelände in Düsseldorf der Rohbau eines weiteren Büro- und Gewerbegebäudes auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern fertig gestellt sein. Neben einem großzügigen Montage- und Lagerbereich entstehen weitere Büroräume sowie ein repräsentativer Ausstellungsraum. gm









