Antriebstechnik
Hart im Nehmen
Werden Drehgeber in Anwendungen mit extremen Umweltbedingungen eingesetzt, trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Hohe mechanische Belastungen, ausgeprägte Temperaturschwankungen, Schmutz und aggressive Atmosphären oder Flüssigkeiten setzen konventionellen Drehsensoren stark zu und führen verstärkt zu Ausfällen. Der neu entwickelte Acuro-XR ist so konstruiert, dass ihm hohe Beschleunigungen, ausgeprägte Klimaschwankungen oder ein Betrieb unter Wasser nichts anhaben können. Damit ist der Absolutdrehgeber für Anwendungen in Windkraftanlagen, Schiffen oder Nutzfahrzeugen genauso prädestiniert wie für den Einsatz in Pressen, Holzbearbeitungsmaschinen oder der Minentechnik.
Zu den besonderen Merkmalen des ACURO-XR gehören daher nicht nur ein besonders stabiles Gehäuse, sondern auch großzügig bemessene Lager. Selbst hohe axiale und radiale Kräfte auf die Wellenachse des Drehgebers können diesen nicht aus dem Tritt bringen. Eine mechanische Lebensdauer von z.B. 1.000.000 Umdrehungen bei einer permanenten Radialkraft von 200 N und einer gleichzeitigen Axialkraft von 200 N ist dabei problemlos erreichbar. Auch gegen Schock und Vibrationen wurden wirksame Maßnahmen ergriffen.
Er widersteht Schockbeschleunigungen bis zu 2.000 m/s² und Vibrationen bis zu 200 m/s². Damit dem Drehgeber auch unter Wasser nicht die Luft ausgeht, ist das Gehäuse gegen eindringende Flüssigkeiten geschützt (IP69k). Der Single-Turn-Encoder mit 12-Bit-Auflösung ist in mehreren Varianten erhältlich. Der Anwender hat die Wahl zwischen den Wellendruchmessern 10 und 12 mm. Als Schnittstelle stehen alternativ ein CANopen-, SSI- oder BiSS-Interface sowie ein analoger Ausgang (0 bis 10 V oder 4 bis 20 mA) zur Verfügung. Weitere Schnittstellen können auf Anfrage realisiert werden. Neben der Aluminiumvariante bietet das Unternehmen auch Varianten im Edelstahlgehäuse an. Der Drehgeber ist unempfindlich gegen elektromagnetische Störstrahlung und erfüllt die Norm EN 61326 Klasse A. st








