Antriebsregler

Andreas Mühlbauer,

Kompakt, für Stand-Alone-Anwendungen

Neu im Programm von Stöber ist das Stand-Alone-Gerät SB6, das sich für Anwendungen mit bis zu vier Achsen eignet und sich durch seine hohe Regelungsperformance auszeichnet.

Antriebsregler, Getriebemotoren, Kabel – der Anwender erhält alles aus einer Hand. © Stöber Antriebstechnik

Der kompakte und wirtschaftlich attraktive Antriebsregler bietet zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, die eine sehr gute Bewegungssteuerung über CiA 402 und PROFIdrive ermöglichen. Der SB6 ist prädestiniert für Sondermaschinenbauer, die flexibel auf wechselnde Anforderungen ihrer Klientel reagieren müssen.

Mit dem neuen SB6 haben die Konstrukteurin und der Konstrukteur für Anwendungen von einer bis zu vier Achsen immer den passenden Antriebsregler parat. Die Stand-Alone-Lösung besitzt zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Erhältlich ist die Baureihe in drei Größen für kleine bis mittlere Leistungen. Regeln lassen sich sowohl lineare als auch rotative Synchron-Servomotoren und Lean-Motoren. Der neue Regler besticht besonders durch seine kompakten Maße. Damit passt er schon in Schaltschränke mit Einbautiefen ab 210 Millimeter. Der Antriebsregler kann außerdem um die Sicherheitsstandards STO und SS1 via Fail Safe over EtherCAT (FsoE) und PROFIsafe bis SIL 3, PL e (Kategorie 4) erweitert werden. Auch ein Sicherheitsmodul für die Ansteuerung über digitale Ein- und Ausgänge ist verfügbar. Darüber hinaus ist der SB6 optional mit einer Bedieneinheit aus Text-Display und Tasten erhältlich.

Eine weitere Besonderheit ist die Anzahl der digitalen und analogen Ein- und Ausgänge. Damit bietet Stöber einen funktionalen, flexiblen Antriebsregler, den Unternehmen in unterschiedlichen Anwendungen einsetzen können. Für eine schnelle automatisierte Inbetriebnahme und einen unkomplizierten Service lässt sich eine SD-Karte als Applikationsspeicher einfach in den Antriebsregler stecken und somit Konfigurationen übertragen.

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Der neue SB6 unterstützt in Kombination mit One Cable Solution (OCS) und EnDat3zuverlässig Leistungslängen bis 100 Meter. Das Hybridkabel hat Stöber in Abstimmung mit dem Encoder-Hersteller Heidenhain entwickelt. In Kombination mit seinen Getriebemotoren bietet Stöber ein komplett aufeinander abgestimmtes System aus einer Hand. Für die Anbindung an eine überlagerte Steuerung stehen Firmware-basiert EtherCAT und Profinet zur Wahl.

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