Antriebstechnik

Motoren mit RFID-Technik in Serie

Mit Hilfe der RFID-Technologie lassen sich nicht nur Lebensmittel und Textilien kennzeichnen, sondern auch hochwertige Güter wie Elektromotoren – zum Nutzen von Hersteller, Kunde und Serviceunter­nehmen.

VEM motors setzt die RFID-Technologie zur Kennzeichnung ihrer Elektromotoren ein und produziert Motoren in den Achshöhen 280, 315 und 355 Millimeter bereits serienmäßig mit RFID-Transponder. Durch die Erweiterung der bisherigen Motorkennzeichnung mit Typenschild um die RFID-Technik mit passivem Transponder ergeben sich neben einer Reihe von innerbetrieblichen Vorteilen, die den Arbeitsablauf und den Fertigungsprozess betreffen, auch für den Endkunden eindeutige Anwendungsvorteile.

Memory-Motoren bieten die Möglichkeit zur eindeutigen Kennzeichnung und zur Erfassung wichtiger Maschinen- und Servicedaten. Die gespeicherten Informationen auf dem Transponder lassen sich ergänzen oder ändern. Die produktbegleitende langjährige Erfassung relevanter Daten schafft ein hohes Sicherheits- und Rationalisierungspotenzial. Identifikation und Produktverfolgung, die Einbindung der Daten in Materialflüsse und der schnelle Datenaustausch können über feste und mobile Datennetze realisiert werden. So wird eine stets zugängliche Dokumentation aller wichtigen Produktdaten generiert, die dauerhaft mit dem Motor verbunden bleibt. Dies hat große Vorteile für Kunden und Anlagenbetreiber. Die Motor-Identifikations-Nummer und der VEM-Service-Kontakt sind nun direkt am Motor auslesbar. Damit stehen der eindeutigen Identifizierung des Motors mit sämtlichen Eigenschaften über den VEM-Service nichts mehr im Wege. Aus einem üblichen Motor wurde ein servicefreundlicher Motor entwickelt. Mit einem Schreib-Lese-Gerät können die Informationen vom Kunden ausgelesen und Daten ergänzt werden. Die dauerhafte Verfügbarkeit und die schnelle Abrufbarkeit von Wartungsdaten wie etwa der Art der Lagerschmierung stellt eine effektive Überwachung dar und hilft gleichzeitig dem Kunden, Störungen im Produktionsprozess zu verhindern.

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Die chipgespeicherten Daten stehen sowohl dem Kunden als auch dem Serviceunternehmen über die gesamte Lebensdauer des Motors zur Verfügung. Zwar ist auch ein Memory Motor über das herkömmliche Typenschild zu identifizieren. Verschmutzung, Alterung oder schlechte Sichtverhältnisse beeinträchtigen aber häufig dessen Lesbarkeit. Die Informationen auf dem elektronischen Etikett sind auch bei laufendem Motor zugänglich und können mit einem geeigneten Lesegerät jederzeit problemlos abgerufen werden. Kurze Reaktionszeiten bei einem Störfall bedeuten daher Kostenersparnis und eine höhere Rechtssicherheit durch gesicherte Daten für den Hersteller und den Kunden.ho

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