Additive Fertigung

Umformwerkzeugbau optimieren

Das Softwareunternehmen Cimatron und der Werkzeugmaschinenhersteller Röders, wollen bei der Weiterentwicklung und Vermarktung Ihrer Lösungen für den Schnitt- und Umformwerkzeugbau zukünftig enger zusammenarbeiten, um die Anforderungen der Branche ganzheitlich zu bedienen. Das hat einen logischen Hintergrund: Schnittwerkzeuge, besonders für das Hochleistungsstanzen, stellen höchste Anforderungen an die Werkzeugbauer. Die Stanz- oder auch Folgeverbundwerkzeuge bestehen in der Regel aus vielen hochpräzisen Einzelteilen, die sehr schnelle und genaue Bewegungen ausführen müssen. Dafür werden diese mit kleinstmöglichen Toleranzen aus hochfestem Stahl hergestellt beziehungsweise im Reparaturfall nachgefertigt. Nur wenige Betriebe in Deutschland können diese vielfältigen Anforderungen überhaupt erfüllen. Aber auch bereits die Kalkulation der Werkzeuge stellt den Spezialisten vor eine Herausforderung, da diese zeitaufwändig ist und Kenntnisse der Materie erfordert. Erschwerend kommt für die Stanz- und Schnittwerkzeugbauer das Fehlen branchenspezifischer Lösungen hinzu, sowohl in der Konstruktion als auch in der Fertigung.

Zunächst unabhängig voneinander entwickelten beide Firmen spezielle Lösungen für diese Branche: „Diese ergänzen sich so ideal, dass sich eine Zusammenarbeit zwischen unseren Unternehmen geradezu aufdrängt“, so Jürgen Röders, Geschäftsführer der Röders GmbH. Dirk Dombert, Geschäftsführer der Cimatron GmbH ergänzt, „dem Werkzeugbau für die Stanz- und Umformtechnik mit seinen ganz speziellen Anforderungen an Kalkulation, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigungstechnik und Messtechnik bieten unsere Unternehmen eine Komplettlösung, die in allen Bereichen für Präzision, Innovation und Schnelligkeit steht. Durch die Partnerschaft von Röders und Cimatron werden zwei zukunftsweisende Einzellösungen zu einem unschlagbaren Paket.“ sg

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