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PET-Flaschen sind jährlich in Deutschland im Umlauf. Sie sind leicht, bruchsicher, geschmacksneutral und inzwischen auch vollständig recycelbar. Die PET-Flasche ist der weltweit wohl bekannteste Vertreter unter den Verpackungskünstlern aus dem thermoplastischen Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET).

Doch wo Plastik verarbeitet wird, ist Stahl meist nicht fern. Die Deutsche Edelstahlwerke GmbH beliefert die PET-Flaschen-Industrie mit Vormaterial für die Spritzgießwerkzeuge, in denen die Flaschenrohlinge, die so genannten Preforms, entstehen. „Wir beobachten schon seit einigen Jahren den Trend zu immer aufwendiger bearbeiteten, korrosionsbeständigen Formen, Formenrahmen und Aufbauten. Am Beispiel der PET-Flaschen-Industrie lässt sich dieser Trend wirklich klar belegen. In einer einzigen Spritzgießform werden dort heute aus Gründen der Effizienz Kavitäten für bis zu 192 Preforms eingebracht. „In den 90er Jahren waren es höchstens 48“, erläutert Michael Bauer, Leiter der technischen Kundenberatung Werkzeugstahl. „Überall dort, wo viele Kavitäten benötigt werden, steigt auch der Zerspanungsaufwand für unsere Kunden. Darauf wollten wir mit einem passenden Werkstoff reagieren.“ Gesagt, getan: Im Vergleich zu anderen bewährten Kunststoffformenstählen wurde die Zerspanbarkeit bei dem neuen Werkstoff Corroplast FM deutlich erhöht, ohne dessen Korrosionsbeständigkeit zu reduzieren. Die neue positive Analyse macht aus Härte, Korrosionsbeständigkeit und Zerspanbarkeit ein gut aufeinander abgestimmtes Trio.
Die Kunden können den neuen Kunststoffformenstahl als gewalzte oder geschmiedete Platte mit einer Breite von 1.000 Millimetern und einer Stärke zwischen 50 und 400 Millimetern beziehen. Außerdem kann das Material in den Bearbeitungsbetrieben des Unternehmens auf Kundenwunsch auch spanend bearbeitet und beispielsweise mit Kühlbohrungen versehen werden.

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Wie hoch ist die Wärmeleitfähigkeit? Oder die Dichte? Antworten finden Sie im unten stehenden Datenblatt. ee

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