Zulieferer
Lücken in den Auftragsbüchern
dürften in einigen Branchen derzeit weit verbreitet sein. Leider hinterlassen sie am Jahresende schmerzhafte Spuren bei Umsatz und Ertrag. Welcher Zulieferbetrieb wüsste das nicht? Solche Lücken – auch freie Kapazitäten tituliert – lassen sich mit etwas Glück jedoch schließen, wenn Sie sich in einen Auftragsvermittlungsdienst einklinken. Zu den führenden Betreibern einer solchen ,,Kontaktbörse" zählt das zwölf-köpfige Team - Ingenieure und Kaufleute – von Peter Heisig in Frankfurt am Main. Es vermittelt bereits seit 35 Jahren Zulieferer mit freien Kapazitäten an Hersteller, die Fertigungsaufträge zu vergeben haben.
Der Dienst unterhält derzeit Kontakte zu etwa 6000 Einkäufern in Mittelstand und Großindustrie, und betreut durchschnittlich 250 Lohnfertiger und Zulieferbetriebe im In- und Ausland. Die Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Metallbe- und -verarbeitung, Stahl- und Anlagenbau, Blechkonstruktionen, Behälter- und Rohrleitungsbau, Maschinenbau, Metallbau, Formen- und Werkzeugbau, Stanz- und Pressteile, Feinmechanik und Mechatronik sowie Gießereitechnik.
Damit am Ende jedes Töpfchen auch sein passendes Deckelchen findet, schauen sich die Vermittler jeden Betrieb genau an und prüfen alle Anfragen auf Machbarkeit. So gelangen wirklich nur solche Anfragen an den Zulieferbetrieb, die auch mit dessen Maschinenpark und Leistungsfähigkeit korrespondieren. Haben Sie eine solche Anfrage erhalten, schließen Sie sich zuvor mit dem Vermittlungsteam kurz, das bei der Kalkulation berät (was letztlich die Erfolgschancen erhöhen kann). Erst dann schicken Sie Ihr Angebot an den Einkäufer; die Vermittler wiederum behalten Termine und Fristen im Auge.
Diese Dienstleistung kann man abonnieren. Sie kostet eine feste Voraus-Pauschale, die sich nach Abo-Dauer und Umfang der Betreuung richtet. Irgendwelche Provisionen werden nicht verlangt. Skeptisch? Dann haken Sie nach! Denn alles ist besser als freie Kapazitäten, sprich: Lücken in den Auftragsbüchern.ms








