Zulieferer

Dicht hält länger

lautet das Credo eines Automobilherstellers, nachdem dieser der Empfehlung von NSK gefolgt war und die konventionellen Lager an den Spindelbetrieben seiner Werkzeugmaschinen durch abgedichtete Lager ausgetauscht hat. Das Ergebnis: deutlich verringerte Stillstandzeiten.

In der Großserienfertigung der Automobilindustrie muss jede einzelne Komponente in den verketteten Produktionsanlagen sehr hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit erfüllen. Denn wenn nur ein einziges Bauteil ausfällt, steht die gesamte Linie still, und die Kosten des Produktionsausfalls summieren sich schnell auf erhebliche Beträge. Besonders ärgerlich ist es, wenn mehrfache Ausfälle auftreten und die Ursache zunächst nicht feststellbar ist.

Dieses Problem hatte ein Autohersteller mit einem Bearbeitungszentrum, das Teil einer größeren Produktionslinie ist. Die Hochgenauigkeits-Schrägkugellager an der Vertikalspindel des Bearbeitungszentrums wiesen eine durchschnittliche Lebensdauer von nur vier Monaten auf. Entsprechend hoch waren die ungeplanten Stillstandszeiten.

Mit der Aufgabenstellung, die Ursache für die Ausfälle zu finden und zu beheben, wandte sich der Automobilhersteller an den Experten von Hochgenauigkeitslagern. Dieser stellte im Labor einen hohen Anteil an Schleifflüssigkeit in den Lagern fest, die durch ihre abrasiven Eigenschaften den vorzeitigen Verschleiß der Lager verursachte. Die Empfehlung, die bisher verwendeten offenen Lager der Bauart 7013C durch eine abgedichtete Version des Hochgenauigkeitslagers zu ersetzen, erwies sich als richtig, denn die unplanmäßigen Lagerausfälle konnten so beseitigt werden. Nun ist es ausreichend, einen planmäßigen jährlichen Lageraustausch durchzuführen. lg

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