Zulieferer
Gravierende Schwächen
bei ihren Internet-Auftritten bescheinigt eine aktuelle Studie der Berliner Agentur ADD PR Text Press Media den deutschen Automobilzulieferer. Die Berliner PR-Agentur untersuchte die Online-Präsenz von 100 Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern und kam zu dem Schluss: „Über die Hälfte der deutschen Automobilzulieferer verfügt über keinen professionellen Web-Auftritt.“
Tatsächlich schwankt die Qualität der Internetauftritte bei den Zulieferunternehmen der Automobilbranche enorm. Während einige wenige auf eine professionelle Online-Präsenz Wert legen, scheinen die meisten Internet-Auftritte keine Rolle in der Gesamtkommunikation der Firmen zu spielen. „Dabei wird oft nicht bedacht, dass die Website die Visitenkarte des Unternehmens nach außen darstellt“, so die Agentur. Große Defizite konstatiert die Studie in allen Bereichen, die einen Online-Auftritt zu einem wirkungsvollen Instrument der Unternehmenskommunikation machen. So besitzen nur 41 Prozent der Firmen einen Online-Pressebereich, über die Hälfte zeigt deutliche Schwächen bei der Nutzerführung auch durch fehlende Suchfunktionen und Sitemaps. Auf zusätzliche Online-Services wird vielfach verzichtet. Nur 27 Prozent der Automobilzulieferer bieten eine Firmenbroschüre als Download, 18 Prozent ein Kunden- oder Mitarbeitermagazin. Kein Rolle spielt der Einsatz von E-Mail-Newslettern. Lediglich sieben Prozent setzen dieses Instrument ein, um Kunden und Partner über neue Produktentwicklungen, Angebote auf dem Laufenden zu halten. Es gibt aber auch positive Ansätze: Ein Drittel der Unternehmen verfügt über einen modernen Internet-Auftritt in ansprechendem Design. Die große Mehrzahl der Firmen informiert mehr oder weniger ausführlich über ihr eigenes Unternehmen und immerhin 15 Prozent erweitern diese Basisinformationen noch um die Darstellung von Unternehmensleitsätzen und Unternehmenswerten. Auch bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter bauen 80 Prozent auf einen Jobbereich - wenn auch in sehr unterschiedlicher Qualität. Die ausführliche Studie kostet 50.- Euro. ms








