Maschinenelemente

Daniel Schilling,

Schwere Aufgaben mit Leichtigkeit lösen

Als Industrieanlagenanbieter liegen die Schwerpunkte der Husch Handhabungstechnik aus Höhenkirchen auf der Projektierung, Konstruktion und Produktion von Sondermaschinen.

Husch ist auf Handhabungstechnik für verschiedene Branchen spezialisiert und auch im Automotivebereich vertreten. © Husch

Maschinenelemente aus Kunststoff von Igus helfen den Süddeutschen dabei, qualitativ hochwertiges und langlebiges Equipment herzustellen und bei den anspruchsvollen Kunden zu implementieren.

Mit dem langjährigen Know-how aus verschiedenen Branchen bietet Husch erstklassige Handhabungssysteme made in Germany. Seit der Gründung im Jahr 2011 spezialisiert sich der Industrieanlagenanbieter auf die Entwicklung und Fertigung von handgeführten Manipulatoren und Lastaufnahmemitteln, etwa parallele oder Teleskop-Manipulatoren. Produziert wird ausschließlich in Deutschland: Sämtliche Arbeitsschritte vom Entwurf bis zur Montage erfolgen in Höhenkirchen. Das gewährleistet den Kunden höchste Qualität, absolute Zuverlässigkeit und größtmögliche Flexibilität. Die Lösungen aus Hochleistungskunststoffen von Igus wie Energieketten oder auch Gleitlager kommen bei nahezu allen Produkten der Experten aus Bayern zum Einsatz.

Vorteil CAD-Einbindung

Schon von Beginn an setzt Husch Handhabungstechnik auf Igus-Produkte – aus gutem Grund. „Die wichtigsten Eckpunkte für unsere Erzeugnisse sind eine hohe Standzeit sowie Robustheit und die dazugehörige Wartungsfreiheit“, erläutert Andreas Dengler, Industry Manager Automotive Factories bei Igus. „Und es gibt noch weitere Argumente“, ergänzt Lorenz Humpel. „Igus konnte schon immer mit hoher Funktionalität sowie bereits vor zehn Jahren insbesondere mit einer ausgezeichneten CAD-Einbindung punkten“, so der Geschäftsleiter des süddeutschen Betriebs mit rund 20 Mitarbeitern. „Wir nutzen immer wieder die zur Verfügung gestellten CAD-Modelle aus der umfassenden Bibliothek und auch den Onlinekonfigurator.“

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Überwiegend kommen die Kunden von Husch aus dem Umfeld der Automobilbranche. Sowohl im Shopfloor bei der Montage als auch in raueren Gießereiumgebungen finden die Handhabungslösungen ihren Einsatz. „Die Betriebssicherheit ist ein hohes Gut in der automobilen Produktion, etwa beim Radhandling“, betont Dengler. „Eine der wichtigen Anforderungen ist dabei ein hohes Maß an Mitarbeiterschutz.“ Die Husch-Produkte lassen sich aber auch in zahlreichen weiteren Industriezweigen und -betrieben einsetzen, so in der Lebensmittel- oder Glasindustrie. Heben und Bewegen mit Leichtigkeit steht als Projektaufgabe dabei stets im Mittelpunkt.

Motion Plastics in der Praxis

Zu berücksichtigen sind in den verschiedenen Projekten oft enge Bauräume oder auch die Bewegung um mehrere Achsen. Die zur Anwendung kommenden Igus-Produkte, etwa die Triflex 3D-Energiekette bei dem hochdynamischen Moment-Manipulator für Hebe- oder Schraubanwendungen im Unterflurbereich, gewährleisten stets eine besonders hohe Laufruhe und Leichtgängigkeit. Das spüren Bediener bei den manuell betriebenen Handhabungsgeräten sofort. „Des Weiteren zeichnen sich unsere Energieketten und die unterschiedlichen Gleitlager durch maximale Zuverlässigkeit, einfache Montage und individuelle Einsetzbarkeit aus“, konstatiert Dengler. Zur Anwendung kommen Standard-Energieketten der Serien 1500 und 2500 in den Leichtlauf-Flächenkransystemen sowie B14- oder B15-Easychain-Systeme in den kundenspezifischen Lastaufnahmemitteln. Auch verschiedenste Teile aus dem Gleitlagerbereich des Kölner Kunststoffspezialisten, zum Beispiel Iglidur G, Iglidur Z oder Drehkranzlager der Serie PRT, sind in den Leichtlaufzylindern als Führungsring zu finden. Die Drylin Q-Linearführungen kommen bei vorgelagerten Zentrierungen und Anlaufscheiben bei Drehantrieben zum Einsatz.

Von der ersten Kontaktanfrage bis zum Projektende vergehen im Durchschnitt 16 Wochen; dieser Zeitraum variiert allerdings je nach Komplexität und Umfang des Kundenauftrags deutlich. Dabei liegt die Bandbreite zwischen 20 Stunden reiner Entwicklungszeit bei einfacheren Aufgaben und kann bei Großprojekten auch schon einmal 500 Stunden betragen. „Hierbei stehen wir Husch gerne unterstützend zur Seite. Beispielsweise erhöhen unsere E-Ketten mit Rollen aus der Familie E2000 sowohl die Lebensdauer als auch die Leichtgängigkeit in der Handhabung. Standardketten ohne Rollen sind im direkten Vergleich jedoch preisgünstiger“, erklärt Andreas Dengler. „Hier gilt es jeweils abzuwägen, welche Variante für den Kunden die kostenwertere Lösung mit der besten technischen Funktionalität darstellt.“ Bei Bedarf wird Igus als Beratungspartner hinzugezogen, falls notwendig findet die technische Beratung und Unterstützung auch vor Ort beim Endkunden statt. Ein intensiver Austausch mit der Konstruktionsabteilung von Husch wird hier gelebt. Überdies gibt es auch Support im Anlagentestaufbau.

Stets up to date

„Wir wissen im täglichen Arbeitsalltag die qualitativ hochwertigen Bauteile und Materialien sehr zu schätzen“, berichtet Geschäftsführer Humpel. Hinzu kommen ausgezeichnete Montierbarkeit, einfache und rasche Befüllung sowie kurze Montagezeiten. „Igus ist mit seinen Produkten immer auf dem neuesten Stand der Technik – da können wir uns drauf verlassen. Das gilt explizit auch für unsere Erfahrungen mit der Beratung und dem Service. Es ist quasi selbstverständlich, dass es mit Igus und den Produkten super läuft. Daher gibt es auch von unserem Personal keine Beschwerden. Wir könnten auch ‚Ned gschimpft is scho globt gnua’ sagen“, schmunzelt Humpel. Seit der Husch-Firmengründung befand sich Igus als Partner immer mit im Boot. „Da die Erwartungen stets erfüllt werden und solange die Preisstabilität bei hoher Qualität gegeben ist, bleiben wir gerne bei Igus“, legt sich Geschäftsführer Humpel fest. „Die Unternehmensgrundsätze der beteiligten Partner müssen einfach zusammenpassen. Dabei ist ein hoher Standard beizubehalten, und die Wertschöpfung sollte im unmittelbaren Umfeld stattfinden. Statt ständig beim Einkauf nur auf den letzten Preis zu schauen, legen wir Wert auf Zuverlässigkeit, gemeinschaftliche Zusammenarbeit und exzellente Qualität – und mit diesen Leitlinien sowie Igus an Bord sind wir von Beginn an bis heute bestens unterwegs.“

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