EMO Hannover 2019

Andrea Gillhuber,

Schwäbische Werkzeugmaschinen zeigt zwei neue Bearbeitungszentren

Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH zeigt zwei neue Bearbeitungszentren: das BA W08-12 mit großen Arbeitsraum für Strukturbauteile sowie die als autarke Zelle konzipierte BA 322i (Bild) mit Belademodul.

Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) hat mit der zweispindligen BA 322i eine autarke Zelle für die mannlose Fertigung konzipiert © Schwäbische Werkzeugmaschinen

Das BA W08-12 eignet sich für die 4- und 5-achsige Bearbeitung und verfügt über einen Arbeitsraum mit den Maßen 1.500 mm × 900 mm × 650 mm. „Die einspindlige BA W08-12 ist speziell auf die Zerspanung großer Bauteile ausgelegt“, betont Reiner Fries, Geschäftsführer Vertrieb bei SW. „Sie erreicht, wie auch die anderen SW-Linearmotormaschinen, eine höhere Dynamik als die meisten Wettbewerbsmaschinen und steigert so direkt die Produktivität.“ Mit dem BAZ zielt das Unternehmen auf Kunden aus der Automobilindustrie: Nahezu alle Automobilhersteller sind in die Serienfertigung von elektrifizierten Fahrzeugen eingestiegen und nutzen zur weiteren Gewichtsreduzierung großformatige Strukturbauteile aus Leichtmetallen. 

Beim zweispindligen Bearbeitungszentrum BA 322i handelt es sich um eine vollautomatisierte Fertigungszelle für mannlose Schichten. Direkt an der Maschine ist ein Belademodul mit integriertem 6-Achs-Roboter sowie ein Palettenspeicher montiert. Bei einem Spindelabstand von 300 mm misst der Arbeitsraum 300 mm × 450 mm × 375 mm. Mit der Fertigungszelle richtet sich das Unternehmen an Automobilzulieferer oder Anwender aus den Branchen Medizintechnik und Feinmechanik. 

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