Zerspanen

Laser: Schweißnähte ohne Nacharbeit

Kisten, Behälter oder Gehäuseteile – bei einem großen Teil der Schweißaufgaben in der klassischen Blechfertigung handelt es sich um einfache, lineare Nähte. Da sie am Bauteil meist sichtbar bleiben, müssen sie eine hohe optische Güte und Formausprägung besitzen. Ob mit lackierter oder blank belassener Oberfläche, nach dem konventionellen Schweißen müssten die Werkstücke in der Regel verputzt und nachbearbeitet werden.

Speziell zum Spannen und Laserschweißen dieser Werkstücke bietet Trumpf nun die Trumaweld L 1000 an. Dabei wurde das bekannte Prinzip zum Spannen von Ecken aufgegriffen und für das Laserschweißen weiterentwickelt.

Durch den Einsatz des Laserschweißens wird nicht nur die Schweißgeschwindigkeit erheblich gesteigert, auch die Nacharbeit entfällt oft gänzlich. Bei Blechdicken bis 3 Millimeter können Schweiß- oder Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu 10 m/min umgesetzt werden.

Die Programmier- und Rüstzeiten lassen sich bei vielen Anwendungen auf ein Minimum reduzieren. Damit wird auch die Bearbeitung von kleinen Losgrößen wirtschaftlich. Gleichzeitig entlastet sie die Mehr-Achs-Zelle um eine standardisierte Aufgabe, die damit für die Bearbeitung komplexer Bauteile zur Verfügung steht. hs

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