Zerspanen
Jedem seine eigene Presse
Dem Kunden exakt die Anlage liefern, die er für die wirtschaftliche Fertigung benötigt. Dieses hehre Ziel sollte jedem Maschinenbauer Verpflichtung sein. Die es ist allerdings nicht immer ganz einfach zu erfüllen, schließlich sollen die Kosten und Lieferzeiten wettbewerbsfähig bleiben. Und die setzen der Individualität quasi natürliche Grenzen.
Um diese Grenzen hinaus zu schieben, eignet sich eine Mischung aus Serien- und Individualfertigung, wie sie mit „Baukastensystemen“ realisiert werden. Ein Beispiel präsentiert uns das Bild: Diese Presse ist aus einem Baukasten entstanden, der nach Herstellerangaben Pressen etwa im Leistungsbereich zwischen 1,5 und 2000 Kilonewton abdeckt. Der besteht aus einem Werkzeugprogramm aus standardisierten Elementen und kundenspezifischen Sonderwerkzeugen und aus einem Zubehörprogramm zur Konfiguration manueller, halbautomatischer oder automatischer Pressensysteme. Die vielleicht wichtigste „Komponente“ ist jedoch die Beratung zur Anwendung und die Realisierung von Komplettlösungen nach Pflichtenheft, wofür eine eigene Engineering-Abteilung verantwortlich zeichnet.
So lassen sich unterschiedliche Systeme konfigurieren. Egal ob manuell zu bedienen oder mit pneumatischer, pneumo-hydraulischer, hydraulischer oder elektrischer Kraftquelle, die Pressen und Komplettlösungen in den verschiedenen Baugrößen und Varianten werden im Werk bedienfreundlich, prozesssicher, ergonomisch und funktional konzipiert und ausgelegt sowie CE-konform gestaltet und ausgerüstet. Es kommen industrieerprobte Standard-Komponenten zum Einsatz. Damit steht dem Interessenten ein Angebot zur Verfügung, das kurzfristig die Produktivität verbessert. Vermutlich gehört die Dame auf dem Bild nicht zum Pressenbaukasten, aber da wird Ihnen der Anbieter sicher Auskunft geben können.dr









