Entgratsystem

Nur zahlen, was man braucht

Automatisierte Entgratlösungen erfreuen sich insbesondere bei Großserien immer größerer Beliebtheit. Lässt man große Entgratanlagen einmal außer Acht, so setzen Anwender immer öfter auf Druckluft- anstatt Elektrospindeln.

Erstere sind nicht nur deutlich günstiger in Anschaffung und Reparatur, sondern auch wesentlich kompakter und leichter. Aber: Änderte sich die Anwendung, etwa weil das Serienteil auslief und gegen ein neues ersetzt wurde, musste meistens eine neue Spindel angeschafft werden. Dieses Problem dürfte nun gelöst sein, sagt das Unternehmen Schmid & Wezel, besser bekannt unter dem Markennamen Biax. Das schwäbische Familienunternehmen hat sich auf Entgratlösungen mit Druckluftwerkzeugen spezialisiert.

Pünktlich zur Intec 2017 präsentierte Biax ein einzigartiges Entgratsystem nach dem Baukastenprinzip: das RSC Modular System. Es besteht aus verschiedenen Bauteilen, die sich je nach Anwendung miteinander kombinieren lassen: oszillierende Werkzeuge, Winkelköpfe sowie eine Vielzahl von geraden Spindeleinsätzen mit Geschwindigkeiten von 16.000 bis 100.000 U/min. Als zusätzlicher Baustein kann eine robuste radiale mechanische Auslenkeinheit zum Ausgleich von Bauteil- und Positionierungstoleranzen integriert werden. Alle gängigen Anschlüsse für Roboter und CNC-Bearbeitungszentren werden angeboten.

Der Kunde bezahlt also nur für das, was er wirklich benötigt. Und ändert sich die Anwendung, so muss nur der Spindeleinsatz getauscht werden. So lassen sich Kosteneinsparungen von 80 % und mehr realisieren. Auch die Lagerkosten sinken, weil als Ersatz nur der Spindeleinsatz vorgehalten werden muss. ee

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