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Artikel und Hintergründe zum Thema

Hartmetall-Frässtifte

Fräsen in anderen Formen

Werkzeughersteller Dormer hat das Sortiment an Hartmetall-Frässtiften um neue materialspezifische Frässtifte erweitert und präsentiert gleichzeitig einen neuen HSS-E-Bohrer.

Hartmetall-Frässtifte von Dormer.

Kennzeichnend für die neuen Frässtifte sind ihre neue Geometrien: Im Vergleich zu Standard-Hartmetall-Frässtiften erhöht sich das Spanvolumen deutlich, die Fräsleistung kann um bis zu 50 Prozent gesteigert werden. Zudem sei die Wärmeentwicklung verringert, wodurch sich Standzeiten messbar verlängern. Die Frässtifte sind in verschiedenen Formen mit ST- und VA-Geometrie verfügbar. Das Unternehmen empfiehlt die ST-Geometrie zur Bearbeitung von Stahl und das VA-Design für die Edelstahlbearbeitung. Darüber hinaus eignet sich die neue GRP-Verzahnung für die Bearbeitung von Fiberglas und Verbundmaterialien. Verfügbar mit Bohrspitzen und als Schaftfräser, sorgt dieses Design für weniger Zersplitterung und verbessert gleichzeitig die Oberflächenqualität am Ein- und Austritt.

Erst vor knapp einem Jahr hatte die Firma das Sortiment von Frässtiften als Erweiterung seines Zusatzwerkzeug-Programms für allgemeine Bearbeitungsaufgaben eingeführt. Das umfangreiche Sortiment an Designs und Formen umfasst verschiedene Kugelkopf-, Zylinder-, Spitzbögen-, Ovale, Flammen-, 60°- und 90°-Kegelsenker, Kegel und invertierte Kegel.

Der ebenfalls neu vorgestellte Hochgeschwindigkeits-Kobaltbohrer A147 wurde speziell für die Bearbeitung von Edelstahl und Titan konzipiert. Der Bohrer verfügt über eine glänzende Oberfläche sowie eine verbesserte Geometrie mit Ausspitzung. Dadurch dringt er wesentlich besser ins Werkstück ein, sodass selbst bei niedrigerem Drehmoment eine höhere Bohrungsqualität und eine längere Lebensdauer des Werkzeugs erreicht werden – und das bei Bohrtiefen bis zu 6 x D.

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Der neue Highspeed-Bohrer ergänzt den derzeitigen HSS-Spiralbohrer A108, der ebenfalls für die Edelstahlbe- arbeitung bei allgemeinen Anwendungen zum Einsatz kommt. Der neue Kobaltbohrer kann darüber hinaus für ein breiteres Spektrum an Materialien verwendet werden, wie etwa Stahl, Kupfer und Aluminium. rn

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