Hartfräsen
Foboha setzt auf MMC Hitachi Tool
Werkzeugbrüche und schlechte Schnittwerte waren für Foboha vor acht Jahren der Anlass, den Werkzeuglieferanten zu wechseln und den HSC-Fräsbereich komplett auf MMC Hitachi Tool umzustellen. Die guten Erfahrungen mit diesen Werkzeugen gaben auch den Anstoß zu automatisieren. Heute findet das Hartfräsen überwiegend mannlos statt – rund um die Uhr und prozesssicher.
Zurzeit ist im normalen Tagesgeschäft bei der Firma der kleinste Fräserdurchmesser 0,4 mm. Wo es besonders filigran zugeht, beispielsweise bei Medizinteilen, werden in die Yasda auch schon mal 0,1er-Fräser eingewechselt. Fräser unterhalb einem Millimeter Durchmesser dienen hauptsächlich für die Bearbeitung tiefer Rippen und Nuten sowie tiefer Konturen. Also häufig dort, wo man früher senkerodiert hätte. Natürlich ist das Arbeiten mit solchen Mikrofräsern immer eine heikle Sache. Dass die Fräser des neuen Lieferanten bei der Bruchfestigkeit punkten, liegt neben der Verwendung eines speziell abgestimmten Feinstkornsubstrats vor allem an der optimierten Geometrie.
Mit den Torus- und Kugelfräsern lassen sich Kalt- und Warmarbeitsstähle sowie pulvermetallurgische Werkstoffe mit bis zu 70 HRC nicht nur prozesssicher, sondern auch mit Präzision bearbeiten. Zumal beide Punkte im Alltag gleichermaßen wichtig sind – ohne einen stabilen Prozess kann man nicht automatisieren. Dabei spielt auch die Streuung bei den Genauigkeiten des Fräserdurchmessers eine Rolle. Bei dem Lieferanten hat nach den Erfahrungen der Firma jeder Fräser den Durchmesser, wie er angegeben ist. Das Unternehmen hat vier Maschinen und einen Magazinspeicher von 75 Palettenplätzen. Auf jeder Palette sind vier Teile. Da kann man sich ausrechnen, was für Stückzahlen auf der Maschine sind und was es bedeutet, wenn ein Werkzeug ausfällt. Eine wichtige Rolle spielen auch der Service und die gute Vor-Ort-Betreuung. rn
AMB, Halle 2, Stand C06









