VDW

Andrea Gillhuber,

22 Prozent weniger Maschinenbestellungen

Ein Minus von 22 Prozent im Auftragseingang meldet der VDW für das zweiten Quartal 2019. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gingen die Bestellungen aus dem Inland um 28 Prozent zurück, die Auslandbestellungen sanken 18 Prozent. Im ersten Halbjahr 2019 sank der Auftragseingang um 21 Prozent.

VDW: Der Auftragseingang sinkt weiter. © Pixabay / gefrorene_wand

Der Verein deutscher Werkzeugmaschinenhersteller VDW meldet für das 2. Quartal 2019 einen Rückgang im Auftragseingang von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gesehen auf das erste Halbjahr gingen die Maschinenbestellungen um 21 Prozent zurück. Das Inland notierte 19 Prozent im Minus, das Ausland 23 Prozent. Laut Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW, könne der Basiseffekt nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass die Investitionen im Maschinen- und Anlagenbau weltweit rückläufig sind, so Schäfer weiter.

Gründe für den Rückgang in der Werkzeugmaschinenindustrie sind in der turbulenten Weltwirtschaft zu finden. „Im Kreise der internationalen Anbieter befinden wir uns in bester Gesellschaft. Die Bestellungen von Werkzeugmaschinen sind weltweit eingebrochen. Viele Länder müssen nun ausbaden, was internationale Politiker täglich vom Zaune brechen“, sagt Schäfer.

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDW © VDW

Als reiner Investitionsgüterlieferant und Ausrüster der Industrie hängt die Werkzeugmaschinenindustrie dem Druck aus der Nachfrageschwäche der größten Abnehmerbranchen Maschinenbau und Automobilindustrie ausgesetzt, die durch den lange verzögerten Transformationsprozess hin zu neuen Antriebstechnologien zusätzlich verunsichert ist und Investitionen zurückschraubt.

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Innerhalb der Triade halten sich die Europäer noch am besten. Die Bestellungen aus den Euroländern sind über die ersten sechs Monate „nur“ um 5 Prozent zurückgegangen, die der Nicht-Euroländer hingegen um 28 Prozent.

Bereits im ersten Quartal ist der Auftragseingang um etwas mehr als ein Fünftel eingebrochen. Dem schwachen Auftragseingang steht allerdings ein überaus erfolgreiches Vorjahr gegenüber.

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