Porträt

Armin Stolzer: Ein viertel Jahrhundert als Geschäftsführer

In hektischer Zeit in vielen mittelständischen Betrieben heutzutage ein eher seltenes Jubiläum: Am 1. Mai 2013 konnte Armin Stolzer sein 25-jähriges Jubiläum als Geschäftsführer des Familienunternehmens Kasto Maschinenbau feiern.

Armin Stolzer

Mit Armin Stolzer, heute alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter, ist der Aufstieg des Traditionsunternehmens zu einem der Weltmarkführer in den Bereichen Metallsägemaschinen, Automatische Langgut- und Blechlagersysteme sowie Materialfluss-Automation in Anarbeitung und Kommissionierung verbunden. Im Ursprung auf das Jahr 1844 zurückgehend, zählt das Unternehmen somit nicht nur zu den ältesten, nach wie vor im Familienbesitz befindlichen und von einem Familienmitglied geführten Firmen. Es ist mit weit über 140 Patenten, mehr als 135.000 weltweit gelieferten sowie über 1.400 rund um den Erdball installierten Automatik-Lagersystemen nach eigenen Angaben Marktführer in Technologie und Stückzahlen.

Betrieb tätig, blickt Armin Stolzer auf einen klassischen Ausbildungsweg und Werdegang zurück. Nach dem Maschinenbau-Studium an der TU Karlsruhe mit Abschluss Dipl.-Ing. folgten mehrere Jahre als Konstrukteur und Entwickler beim Verzahnungsmaschinen-Hersteller Lorenz in Ettlingen sowie beim Lagertechnik-Unternehmen Stopa Stahlbau in Achern. Berufsbegleitend studierte Armin Stolzer dann an der Verwaltungsakademie in Freiburg Betriebswirtschaft und trat im Jahr 1984 als Konstrukteur und Entwickler ins Unternehmen Kasto ein. Die Stationen Prokurist, Geschäftsführer, Geschäftsführender Gesellschafter und Alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter markieren den weiteren Weg von Armin Stolzer.

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Sowohl im eigenen Unternehmen als auch in mehreren Ehrenämtern (Mitglied des WRO, Mitglied im Vorstand des VDMA Baden- Württemberg, Vizepräsident der IHK Südlicher Oberrhein, Delegierter der Vollversammlung der IHK Südlicher Oberrhein) engagiert, setzt sich Armin Stolzer vor allem auch für die Ausbildung und Weiterbeschäftigung junger Menschen ein. Bei einer Stammbelegschaft in den Produktionswerken Achern-Gamshurst und Schalkau/Thüringen von aktuell 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beträgt die Ausbildungsquote seit vielen Jahren über 10%. Das global agierende Unternehmen ist in den Ländern USA, Frankreich und England mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten. Der Jahresumsatz (2012) beträgt 111 Millionen Euro, bei einem Exportanteil von 50%. ee

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