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ZVEI: Elektrische Antriebstechnik im Krisensog
In diesem Jahr erwarten die deutschen Hersteller elektrischer Antriebe einen Rückgang des Umsatzes um 28 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro. Damit findet der sechsjährige Aufschwung mit einem kumulierten Wachstum von 50 Prozent ein rapides Ende. "Auch der Export, der in den vergangenen Jahren immer eine ausgleichende Stütze auch bei schwächerem Inlandsgeschäft war, ging dieses Mal in der gleichen schmerzhaften Größenordnung zurück", erklärte Günter Baumüller, Vorsitzender des ZVEI-Fachbereichs Elektrische Antriebe auf der Mitgliederversammlung. Kurzarbeit, auslaufende Zeitverträge und flexible Arbeitszeitregelung verhinderten bisher einen größeren Stellenabbau. Trotzdem wird sich die Zahl der Arbeitsplätze bis zum Jahresende um rund vier Prozent auf 49.000 verringern. Die Lage in den Hauptabnehmerbereichen Maschinenbau und Automobilindustrie lässt auch für den Rest dieses und den Beginn des kommenden Jahres wenig Hoffnung auf Belebung, so Baumüller weiter. pb








