Wirtschaft + Unternehmen
Yaskawa holt sich die Mehrheit bei VIPA
Mit der Integration von VIPA in die YEU Organisation setzt das Unternehmen den Plan um, ihr Produktportfolio hin zu einem "Total Solution Provider" zu komplettieren. Die Kombination des Produktportfolios von VIPAs SPS-Systemen, I/O Modulen und den HMI-Touchpanels, sowie Frequenzumrichtern, Servoantrieben und den Roboter-Produktlinien von Yaskawa, integriert in die neue Konfigurations- und Programmieroberfläche von VIPA, ermöglichen ein Angebot von umfassenden Automatisierungslösungen für eine vielfältige Reihe von Märkten.
"Die Akquisition von VIPA ist ein Beispiel für einen perfekten Zusammenschluss zweier Unternehmen. Die Produktportfolios der beiden Partner überlappen sich nicht und sind in ihrer Kombination eine große Quelle von Synergien", meint dazu Koichi Takamiya, CEO und Regional Head of Europe bei Yaskawa Europe.
"Die enge Zusammenarbeit mit der globalen Yaskawa Organisation bietet große Wachstumschancen für VIPA, insbesondere in Asien und Amerika", erklärt ergänzend aus fränkischer Sicht Wolfgang Seel, CEO der VIPA.
"Neben den Synergien, die aus den kombinierten und integrierten Produktportfolios entstehen, sehe ich viele andere Vorteile die wir bestehenden und neuen Kunden bieten können", sagt Manfred Stern, Präsident der Yaskawa Europe. "Gemeinsam mit den Engineering Ressourcen der ,Drives & Motion Division' und der ,Robotics Division', haben wir jetzt ein starkes Produktentwicklungsteam in Europa, nahe bei unseren Kunden und den Märkten. Der VIPA Erwerb, die kürzlich erfolgte Eröffnung des neuen Hauptquartiers der Robotics Division in Deutschland sowie der Erwerb von Yaskawa Südafrika in diesem Jahr zeigen deutlich das Interesse an der EMEA-Region und spiegelt die Wachstumserwartungen in Europa wieder", so Manfred Stern.
Der Vollzug der Transaktion unterliegt der üblichen fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die zuständigen Kartellorganisiationen. bw









