Wirtschaft + Unternehmen

Weber schraubt sich wieder fit

Weber - Spezialist für Maschinen und Systeme zur Automatisierung von Schraub- und Verbindungsprozessen - geht damit nach eigener Ansicht gestärkt aus der zurückliegenden Krise, die den Bereich Maschinenbau besonders hart getroffen hatte.

Schraubt bald grüner: Weber investiert in Umweltfreundlichkeit.

Markus Fischer, Leiter Vertrieb Inland und Marketing: "Die Auftragslage hat seit einigen Wochen wieder das Niveau von 2007/2008 erreicht. Die Tendenz ist weiter steigend, denn im Moment gehen täglich überproportional viele Angebotsanfragen und neue Aufträge ein. Unsere alten Kunden, die Investitionen in den beiden letzten Jahren zurückgestellt hatten, sind wieder da - und neue kommen hinzu."

Weber profitiert derzeit unter anderem auch von boomenden Auslandsmärkten, beispielsweise in China, Südeuropa oder Österreich. Sowohl am Stammsitz in Wolfratshausen als auch bei den Tochtergesellschaften in den USA und Frankreich ist eine deutliche Belebung in der Nachfrage zu spüren. Insbesondere der Bereich Automotive und Montage elektronischer Baugruppen sorgen für hohe Zuwachsraten.

Die weltweit etwa 250 Beschäftigten des Unternehmens arbeiten unterdessen mit Nachdruck an der Umsetzung neuer Produkte und Technologien. Bereits seit einigen Jahren werden im Hause Weber vor allem große Anstrengungen darin unternommen, in der Energiebilanz und Energieeffizienz sowohl innerhalb der eigenen Fertigung als auch bei den Weber-Produkten neue Maßstäbe zu setzen. Künftig werden dazu zum Beispiel verstärkt elektrische Antriebe entwickelt, die den Kunden ein signifikantes Sparpotenzial bei der notwendigen Stromversorgung bieten - zudem Emissionen vermindern und deutlich leiser arbeiten. Im neuen Geschäftsjahr wird Weber seine Entwicklungsanstrengungen weiter ausbauen. bw

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