Vorstand verkleinert

Schuler verschlankt Konzernstruktur

Im Rahmen seines Zukunftsprogramms "ZusammenWachsen 2.0" will Schuler seine Führungsspitze straffen und Einzelunternehmen zusammenfassen. Der Vorstand, so teilt das Unternehmen mit, wird von fünf auf vier Mitgliedern reduziert und die zweite Führungsebene in Deutschland deutlich verkleinert.

Für Kunden aus der Automobil-, Zuliefer-, Elektro- und Hausgeräteindustrie entwickelt und fertigt Schuler Pressen in Göppingen mechanische Pressensysteme.

"Die neue Unternehmensorganisation wird uns dabei helfen, effizienter zu werden", begründete der Vorstandsvorsitzende der Schuler AG, Stefan Klebert, die angestrebten Veränderungen. Im Rahmen der strukturellen Veränderungen schied Dr. Markus Ernst zum 30. September 2013 aus dem Vorstand der Schuler AG aus, dem er seit 2007 angehörte. Er verantwortete zuletzt fünf Technologiefelder des Non-Automotive-Bereichs. Seine Aufgaben übernimmt zukünftig Klebert. "Der Aufsichtsrat dankt Dr. Markus Ernst für sein großes Engagement und seinen Beitrag zum Erfolg des Schuler-Konzerns in den vergangenen Jahren", sagte Dr. Wolfgang Leitner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Schuler AG, anlässlich der Verabschiedung.

Der Schuler-Vorstand setzt sich ab dem 1. Oktober 2013 zusammen aus Stefan Klebert (CEO - Chief Executive Officer), Joachim Beyer (CTO - Chief Technology Officer), Norbert Broger (CFO - Chief Financial Officer und Arbeitsdirektor) und Peter Jost (COO - Chief Operating Officer).

Neue Konzernstruktur in Deutschland geplant

Vorstand und Aufsichtsrat prüfen derzeit Möglichkeiten zur Vereinfachung der komplexen Konzernstruktur, insbesondere in Deutschland, welche sich über die Jahre aus einer Reihe von Unternehmenskäufen ergeben hat. "Ziel der neuen Konzernstruktur ist es, schnelle Entscheidungswege und klare Zuständigkeiten sowie ein einheitliches Angebot des Konzerns an seine Kunden zu ermöglichen", so Klebert. "Damit schaffen wir die Grundlage, künftige Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen."

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Seit 2010 konnte das Unternehmen den Umsatz verdoppeln und das operative Ergebnis vervierfachen. Die für das Geschäftsjahr 2013/14 gesteckten Wachstumsziele von rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz und einer Ebitda-Marge von etwa 10 Prozent wird Schuler nach heutigem Stand bereits im Geschäftsjahr 2012/13 erreichen. kf

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