Verletzungsgefahr gebannt:
Seilflechter schützt beim Ablängen
Überall, wo textile Seile und Leinen manuell konfektioniert werden, kommen Heißschneider zum Ablängen und Verschmelzen der Materialstirnseiten zum Einsatz. Kommen Anwender mit der heißen Spitze in Berührung, lauern Verletzungsgefahren. Seilflechter hat sich des Problems angenommen.
Ob beim Großhändler, im Fachgeschäft oder in der Betriebswerkstatt - überall dort, wo textile Seile und Leinen manuell konfektioniert werden, kommen Heißschneider zum Ablängen und Verschmelzen der Materialstirnseiten zum Einsatz. Oft liegen die Geräte am Arbeitsplatz ohne Aufsicht und unter vollem Strom aus, sodass Mitarbeiter oder Kunden ungehindert darauf zugreifen können. Eine große Gefahr geht von der offen liegenden Schneidespitze aus, die sich für das Durchtrennen der Seile auf Temperaturen bis zu 270 Grad Celsius erhitzt. Kommen Anwender mit der heißen Spitze in Berührung, lauern Verletzungsgefahren wie Verbrennungen der Haut oder angesengte Kleidung. In der Vergangenheit sind bereits derartige Unfälle aufgetreten.
Seilflechter hat dieses Problem gelöst und den Protektor entwickelt, mit dem Unternehmen und Werkstätten die Risiken im Umgang mit den Geräten schnell und ohne großen Aufwand in den Griff bekommen sollen. Das Zubehörteil ist mit allen handelsüblichen Heißschneidern kompatibel.
Der Protektor eignet sich zum Nachrüsten vorhandener Heißschneider und kostet 52,50 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Im Nachrüstsatz sind auch die Befestigungsschrauben enthalten. Der Protektor funktioniert wie eine handelsübliche Kappsäge. Für den Zuschnitt wird der Heißschneider auf die abzuschneidende Stelle des Seils gesetzt und leicht nach unten gedrückt. Das vordere Ende klappt nach oben, die Schneidespitze durchtrennt das Seil, und beim Abnehmen des Geräts klappt der Protektor wieder zurück. bw









