VDMA Armaturen

Umsatz leicht gestiegen

Die erste Hälfte des Jahres 2013 war für die deutschen Hersteller von Industriearmaturen durchwachsen: Das schwächere Geschäft im Inland wurde zwar durch eine Zunahme der Exporte ausgeglichen. Insgesamt stieg der Umsatz aber lediglich um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Umsatz im Inland war im genannten Zeitraum mit minus sechs Prozent rückläufig, das Auslandsgeschäft wuchs um zehn Prozent. In den einzelnen vom VDMA statistisch erfassten Produktgruppen entwickelten sich die Umsätze im ersten Halbjahr 2013 auf unter-schiedlichem Niveau. Bei den Regelarmaturen gingen sie um ein Prozent zurück. Die Hersteller von Absperrarmaturen wie auch die von Sicherheits- und Überwachungsarmaturen verzeichneten hingegen ein Plus von jeweils vier Prozent.

Exporte steigen in den ersten sechs Monaten um 10 Prozent

Der traditionell hohe Exportanteil der in Deutschland produzierten Industriearmaturen sicherte den Herstellern bisherigen Jahresverlauf ihr positives Ergebnis. Im Zeitraum Januar bis Mai 2012 erzielten die deutschen Industriearmaturenhersteller ein Exportvolumen von 1,4 Mrd. Euro. Das bestätigt ihre Position als viertgrößter Exporteur von Industriearmaturen weltweit. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes behaupteten China, USA und Russland ihre Positionen als Top drei Absatzmärkte für deutsche Industriearmaturen. Die Exporte nach China konnten von Januar bis Mai 2013 deutliche Zugewinne erzielen. Insgesamt stiegen die deutschen Ausfuhren nach China um 32 Prozent auf 203 Mio. Euro an. Das Exportvolumen nach den USA reduzierte sich hingegen im selben Zeitraum um zwei Prozent auf 117 Mio. Euro. Die Industriearmaturenexporte nach Russland erhöhten sich von Januar bis Mai 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 97 Mio. Euro.

Prognose für 2013: Leichter Umsatzanstieg von zwei Prozent

Der Fachverband rechnet damit, dass sich das moderate Weltwirtschaftswachstum im Jahresverlauf fortsetzt. Während die meisten Industrienationen lediglich geringe Zuwachsraten des Bruttoinlandsprodukts erreichen dürften, werden insbesondere die Schwellenländer Asiens das Weltwirtschaftswachstum weiterhin positiv beeinflussen. Jedoch dürften die hohen konjunkturellen Unsicherheiten weltweit bis auf weiteres bestehen bleiben und damit ein Risiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung darstellen. Vor diesem Hintergrund erwartet der Fachverband Armaturen für das Gesamtjahr 2013 eine Verstetigung der bisherigen Entwicklung, das heißt einen nominalen Umsatzanstieg von zwei Prozent. Im Bereich des Kraftwerkbaus sowie der Papier- und Zellstoffindustrie rechnet die Branche mit Nachfragerückgängen. Impulse kommen demgegenüber insbesondere aus der Öl- und Gasindustrie sowie der Chemie- und Petrochemie. kf

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