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VDE: Chipfabriken müssen in Deutschland bleiben
Rund 145 Milliarden Euro betrug das Volumen des deutschen Marktes für Produkte und Dienstleistungen in der Informationstechnik und Telekommunikation 2008. Mit einem Exportvolumen von 57 Milliarden Euro gehört Deutschland zu den führenden IKT-Exporteuren. Von den 57 Milliarden Euro entfielen 80 Prozent auf IKT-Güter und 20 Prozent auf Dienstleistungen. Umso wichtiger ist, dass Deutschland stärker in die Mikroelektronik investiert. Eine der Grundtechnologien der Informations- und Kommunikationstechnik ist die Mikroelektronik. So wird die Halbleiterindustrie zunehmend zum Systemdesigner, das System-Know-how wandert in die Chips. Nach einer Umfrage des VDE unter Managern der Mikroelektronik-Branche erwarten die Unternehmenslenker in Deutschland demnach die größte wirtschaftliche Hebelwirkung der Mikroelektronik für die Automobilelektronik, die Medizintechnik und Life-Sciences sowie für die Energietechnik. "Für die technologiepolitischen Weichenstellungen bedeutet dies: Die Chipfabriken müssen in Deutschland gehalten werden, damit hierzulande demnächst nicht nur noch Entwicklungen von Teillösungen für andere Entwickler oder das Marketing anzutreffen sind", so der VDE. Die Ergebnisse der neuen VDE-Studie "Informations- und Kommunikationstechnik - Perspektiven und Chancen" wird der Verband in seiner Pressekonferenz auf der Cebit in Hannover vorstellen.







