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Artikel und Hintergründe zum Thema

Universal Robots befragt Automatica-Besucher:

Kollege Roboter hat Potenzial

Benutzerfreundlichkeit ist die wichtigste Eigenschaft, die zeitgemäße Industrieroboter auszeichnet. Das zeigt die Trendumfrage, die Universal im Rahmen der Automatica 2014 unter 91 Messebesuchern durchgeführt hat. Demnach gaben 17 Prozent an, dass moderne Roboter leicht bedienbar sein sollten und je 15 Prozent sagten, dass sie einfach zu programmieren beziehungsweise flexibel einsetzbar sein müssen.

Den entscheidenden wirtschaftlichen Mehrwert von kollaborierenden Robotern sehen die Befragten in einer Steigerung der Produktivität (21 Prozent). Denn diese können Arbeiten übernehmen, die mit den traditionellen Industrierobotern bislang überhaupt nicht automatisiert werden konnten. 19 von Hundert erwarten durch den Einsatz kollaborierender Roboter eine gesündere Gestaltung der Arbeitsplätze, beispielsweise durch die Verbesserung der Ergonomie. Daneben gehen weitere 16 Prozent davon aus, dass dank kollaborierender Roboter auch kleinere Stückzahlen profitabel werden.

"Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Industrieunternehmen Möglichkeiten suchen, ihre Produktivität zu steigern", kommentiert Enrico Krog Iversen, CEO bei Universal Robots, die Ergebnisse der Trendumfrage. "Moderne Industrieroboter, die nach erfolgreicher Risikoanalyse ohne Schutzzaun in nächster Nähe zum Menschen arbeiten, bieten einen entscheidenden Mehrwert: Mit ihnen können Prozesse automatisiert werden, die bislang nicht vorstellbar waren."

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In den nächsten drei Jahren werden kollaborierende Roboter ohne Schutzzaun einen hohen bis sehr hohen Stellenwert einnehmen (67 Prozent). Nur drei Prozent gehen von einem geringen Stellenwert aus. Dieses Ergebnis weist auf das Potenzial hin, das auf diesem bislang noch sehr neuen Markt vorhanden ist. Die Befragten sahen als größte Chancen solcher Roboter flexiblere Fertigungen, was wiederum positive Auswirkungen auf die Produktivität hat.

Ein Großteil der Befragten gibt dem Thema Sicherheit die höchste Priorität. Befragt nach der entscheidenden Komponente für die Sicherheit einer Roboteranwendung gaben knapp 50 Prozent an, dass die gesamte Anlage entscheidend ist. Nur 23 Prozent sehen die sicherheitsrelevanten Komponenten des Roboters als entscheidend, jeweils 15 Prozent die Kompetenz des Systemintegrators sowie der Mitarbeiter. Einzelne Befragte wünschten sich außerdem eine Vereinheitlichung der sicherheitsrelevanten Normen und Standards.

Für die Trendumfrage "Kollege Roboter" befragte Universal Robots im Rahmen der Automatica 91 Besucher. 72 Prozent davon kamen aus Deutschland, knapp die Hälfte gab an, (möglicher) Anwender von Roboterlösungen zu sein. bw

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