Textilien und Leichtbau im Fahrzeugbau
Textile Heizelemente für E-Autos
Unter Federführung von Dr.-Ing. Gerald Hoffmann, Leiter der Forschungsgruppe ¿Flächenbildungstechnik¿ am vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerk-stofftechnik (ITM) der TU Dresden, hat Christian Franz eine Technologie entwickelt, mit der beispielsweise die für Elektroautos benötigten leichtgewichtigen textilen Heizelemente weitaus effektiver als bisher hergestellt werden können. Auf der vom 14. bis 16. Mai 2014 in Chemnitz stattfindenden Internationale Ausstellung für Textilien und Leichtbau im Fahrzeugbau mtex wurde der 28-jährige Diplom-Ingenieur dafür mit einem Innovationspreis belohnt.
Mit dem neuen Schusseintragungssystem lassen sich elektrisch leitfähige Fäden mit vergleichsweise geringem Aufwand in den Maschenbildungsprozess bei der Herstellung von technischen Gewirken einbringen. Textilproduzenten, die sich einer entsprechenden Zusatzeinrichtung an ihren Kettenwirkmaschinen bedienen, können künftig eine Kostenreduzierung von mindestens 80 Prozent erreichen. In Deutschland verfügen rund 50 mittelständische Textilunternehmen über dafür geeignete Wirktechnik. Die von Christian Franz und dem ITM-Team entwickelte neue Schusseintrag-Technologie für die Kettenwirkerei kann auch bei der Herstellung von Faserverbundmaterialien (Composites) auf der Basis von Aramid-, Carbon- und Glasfasergarnen angewendet werden. hs









