Wirtschaft + Unternehmen

Teile zwischen Netz und Scheibe

Der digitale Katalog hat sein papierenes Pendant längst verdrängt. Doch eine Vielzahl von Dateiformaten und Sicherheitsbedenken bei der Internetnutzung machen die Arbeit mit diesen Katalogen schwierig. Eine universelle Plattform schlägt hier Brücken.

Die Welt ist eine Scheibe. Zumindest die Katalogwelt. Vorbei die Zeiten, als Konstrukteure und Planer noch dicke Oberarme vom Herumwuchten kiloschwerer Papierschwarten hatten. Der elektronische Zulieferteile-Katalog auf CD oder im Internet hat den Platz dieser Folianten eingenommen und damit sicher dem einen oder anderen Baum das Leben gerettet. Einfacher ist unser Leben damit allerdings nicht geworden. Denn was sich auf Papier noch schön einheitlich nach den verschiedenen Zeichennormen darstellen lässt, zerfällt bei seiner Digitalisierung in eine Unzahl von verschiedenen Dateiformaten: Catia, Pro/Engineer, Ideas, Autocad, Solidworks, jeder kocht sein eigenes Süppchen. Gut, jedem das seine, doch in welchem Format den Katalog erstellen? Schon durch die Wahl des Formats einen Teil der Kunden ausgrenzen? Mehrere Kataloge in verschiedenen Formaten erstellen? Oder Neutralformate wie DXF oder Step wählen und Verluste und Fehler beim Rückkonvertieren in Kauf nehmen? Weder noch, dachte sich Cadenas und ersann seine Part Developer Software.

Katalog mit Format

Mit diesem Programm modellierte Bauteile bilden sozusagen einen kleinsten gemeinsamen Nenner. Einmal erstellt, lassen sich die Bauteile in über fünfzig verschiedene Originalformate ohne Probleme und Verluste konvertieren. Ihnen kann also egal sein, mit welchem System Ihr Kunde arbeitet. Der lädt sich die Dateien in seinem Lieblingsformat herunter, während Sie nur einen einzigen Katalog erstellen und pflegen. Das ist für erfahrene CAD-Anwender mit der Software der Augsburger kein Problem. 2D-Zeichnungen werden direkt aus bestehenden Katalogen importieren. Die können die Grundlage für den Aufbau der 3D-Modelle bilden. Dabei stehen Ihnen alle Annehmlichkeiten eines modernen Modellierers zur Verfügung: So entstehen über Sketche, Extrusionen, Rotationen und geometrische Operationen vollparametrische, objektorientierte Modelle.

Einmal erstellt, stehen Ihnen für den Vertrieb Ihres Katalogs mehrere Wege offen: Zum einen natürlich per CD. Nach wie vor ein wichtiger Verbreitungsweg, da in vielen Unternehmen der hochsensible CAD-Bereich keinen direkten Zugang zum Internet hat. Konstrukteure am Gängelband übernervöser Netzwerkadministratoren wird zudem freuen, dass sich eine mit Part Developer erstellte Katalog-CD ohne Installation nutzen lässt. Kein Warten also bis der blasse Kollege mal Zeit zur Installation hat.

Sicher in die Konstruktion

Der andere Weg Ihre Bauteile an den Konstrukteur zu bringen, führt übers Internet. Und auch hier haben die Augsburger Praxisnähe bewiesen. Auf Ihrer Homepage oder auf Wunsch auch zentral unter http://www.partserver.de können Ihre Kunden komfortabel nach Teilen suchen und sie sich nach ihren Wünschen konfigurieren. Dabei überprüft der Katalog automatisch Abhängigkeiten und Gültigkeiten. Kein 50 Millimeter langer Zylinder mit 100 Millimeter Hub mehr. Wie beim Online-Shopping legt der Kunde die Teile dann in einen Warenkorb und bestellt. Die Lieferung, also die Teiledateien im Wunschformat des Kunden, erfolgt Sekunden später per E-Mail. Dieser kleine Umweg erspart den vom blassen Kollegen ungern gesehenen, wenn überhaupt möglichen, direkten Download von der Internetseite.

Wenn Ihnen das jetzt alles zu kompliziert war, rufen Sie doch einfach bei den Katalogspezialisten an. Die erklären Ihnen nicht nur die Details ihrer Software, sondern machen als Dienstleister auf Wunsch auch Ihren kompletten Katalog fit für Netz und Scheibe.

Matthias Meier

Links: http://www.cadenas.de

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