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Siemens liefert 80 Windräder für die Nordsee
Siemens hat von der Bremer wpd-Gruppe den Zuschlag für die Lieferung und Installation von 80 Windenergieanlagen für das Offshore-Windkraftwerk Butendiek in der deutschen Nordsee erhalten. Nach Inbetriebnahme in 2015 wird die Leistung des Windkraftwerks von 288 Megawatt (MW) ausreichen, um rund 370.000 Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen.
Die Vereinbarung umfasst zudem erstmalig bei einem Offshore-Projekt auch einen Langzeitwartungsvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Siemens stellt dafür ein neues Logistikkonzept mit einem speziell für den Offshore-Einsatz entwickelten Wartungsschiff bereit. Das Auftragsvolumen einschließlich des Service beträgt mehr als 700 Millionen Euro.
Die Projektgesellschaft setzt sich folgendermaßen zusammen: Siemens Financial Services, Marguerite Fund, Industriens Pension und PKA A/S beteiligen sich jeweils mit 22,5 Prozent am Eigenkapital, die wpd AG steuert 10 Prozent bei. Für Siemens ist Butendiek bereits der achte Offshore-Windauftrag in deutschen Gewässern und das zweite Projekt in Europa, an dem sich Siemens Financial Services als Eigenkapitalgeber beteiligt hat.
Butendiek ist das zweite projektfinanzierte Offshore-Windkraftwerk in Deutschland für das Siemens Windturbinen und Serviceleistungen liefert. Es wird in der Nähe der deutsch-dänischen Grenze, etwa 32 Kilometer westlich von Sylt, errichtet. Die Windturbinen mit einer Leistung von je 3,6 MW und einem Rotordurchmesser von 120 Metern werden auf einer Fläche von 42 Quadratkilometern und in einer Wassertiefe von circa 20 Metern errichtet.
Siemens Financial Services, Marguerite Fund, Industriens Pension und PKA A/S stellen als Finanzinvestoren einen wesentlichen Teil des benötigten Eigenkapitals zur Verfügung. Sie sicherten die Realisierung des Projekts ab, das ein Gesamtvo-lumen von 1,3 Milliarden Euro hat. Die wpd-Gruppe beteiligt sich ebenfalls am Eigenkapital des Projekts und verantwortet darüber hinaus die weitere Projektentwicklung. Alle Partner haben eng zusammengearbeitet, um eine zeitnahe und maßge-schneiderte Projektfinanzierungslösung auf der Grundlage von 67 Prozent Fremdkapital und 33 Prozent Eigenkapital zu erreichen. An der Finanzierung ist ein Konsortium von neun internationalen Banken beteiligt, darunter multilaterale Institutionen wie Europäische Investitionsbank, KfW und EKF, die das Projekt mit beträchtlichen Mitteln fördern.
Windenergie und der dazugehörige Service sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von rund 33 Milliarden Euro erzielte. kf









