Wirtschaft + Unternehmen

Siemens baut S7 in China

Ab 2013 sollen die SPS Simatic S7 in Chengdu produziert werden. Deswegen entsteht dort jetzt ein neues Werk.

Mit einem neuen Elektronikwerk in Chengdu will Siemens die weltweit wachsende Nachfrage nach energieeffizienten Automatisierungslösungen bedienen. Das jährliche Wachstum des chinesischen Automatisierungsmarkts wird von führenden Analysten in den kommenden Jahren auf rund acht Prozent beziffert. "Mit dem Elektronikwerk Chengdu wollen wir unsere Präsenz in einem der dynamischsten Märkte der Welt weiter stärken", sagte der Leiter der Business Unit Industrial Automation Systems, Eckard Eberle. "Die rapide steigende Zahl von produzierenden Unternehmen in Asien und der damit verbundene Wettbewerbsdruck erfordern technische Lösungen, mit denen Produkte schneller, in bester Qualität und gleichzeitig kostengünstig produziert werden können", so Eberle. Ab 2013 sollen unter anderen speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) der Baureihe Simatic S7 in Chengdu produziert werden. Die neue Fabrik wird im ersten Ausbauschritt rund 3000 Quadratmeter umfassen. Abhängig vom weiteren Marktwachstum kann das Werk auf bis zu 10.000 Quadratmeter vergrößert werden und mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen. Das neue Werk in Chengdu ist als Tochterfabrik des Elektronikwerks Amberg konzipiert, in dem Siemens seit Jahrzehnten den Großteil seiner Steuerungen entwickelt und fertigt. Wie Amberg wird auch die Anlage in Chengdu als "Digitale Fabrik" errichtet, bei der die Entwicklungsabteilungen und die Fertigung komplett miteinander vernetzt sind. Der durchgehende Datenfluss sorgt für höchste Qualität der gefertigten Produkte sowie optimale Transport- und Lieferprozesse. bw

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