Wirtschaft + Unternehmen

Siemens: Grüne Technologien wachsen überproportional

Im Pavillon "The Green Innovation Spot" wurde das Siemens-Umweltportfolio während der Weltklimakonferenz 2009 in Kopenhagen dargestellt. Es beinhaltet die Nutzung erneuerbarer Energien sowie Lösungen für die Produktion sauberer Energien aus den bestehenden Quellen, eine verlustfreiere Energieübertragung und die Energieeffizienz von Fabriken und Gebäuden. Zudem zeigt das Unternehmen Wege auf, den Transport von Waren und Personen noch umweltschonender zu gestalten.

Grüne Technologien bleiben die Wachstumstreiber bei Siemens. 2012 verzeichnete das Umweltportfolio des Unternehmens ein Umsatzplus von 10 Prozent auf 33 Milliarden Euro. Umweltschonende Produkte und Lösungen haben damit inzwischen einen Anteil von 42 Prozent am gesamten Siemens-Geschäft. Siemens-Kunden konnten ihrerseits den CO2-Ausstoß weltweit um insgesamt 332 Megatonnen verringern. Dies entspricht 40 Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes von Deutschland.

"Der Markt für Umwelttechnologien stellt eine attraktive Geschäftschance dar, was sich an der Umsatzentwicklung des Siemens-Umweltportfolios der letzten Jahre zeigt. Allein im letzten Geschäftsjahr konnten wir ein Wachstum von 10 Prozent verzeichnen und erzielten mit über 33 Milliarden Euro eine neue Bestmarke. Seit 2008 haben wir unser Umweltportfolio somit über 50 Prozent gesteigert. Ganz besonders freuen wir uns über die Auszeichnung als nachhaltigstes Industrieunternehmen des Dow Jones Sustainability Index und die Tatsache, dass auch wichtige, externe Gremien unsere nachhaltige Strategie honorieren", sagte Barbara Kux, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und Chief Sustainability Officer.

Das Siemens-Umweltportfolio umfasst Produkte und Lösungen aus allen vier Sektoren Industry, Energy, Healthcare und Infrastructure & Cities. Ein wichtiger, weltweiter Hebel für eine nachhaltige Entwicklung liegt in der Steigerung der Energieeffizienz. Hier hat Siemens ein breites Angebot über die gesamte Energie-Wertschöpfungskette, angefangen bei der Förderung, der Stromerzeugung in hocheffizienten Gas-und-Dampfkraftwerken oder Windanlagen, bei der Übertragung und Verteilung bis zu energiesparenden Lösungen für Verbraucher in Industrie, Städten und Transport. Zukunftweisend sind das intelligente Management von Energieflüssen durch Smart Grids sowie die Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden.

Folgende Beispiele veranschaulichen die Vorreiterrolle von Siemens bei Umwelttechnologien: Seit Juli 2012 hat Siemens insgesamt 16 Aufträge über mehr als 270 Onshore-Windenergieanlagen aus Europa und Südafrika erhalten. Im Auftrag der Stadtwerke Düsseldorf wird Siemens im Düsseldorfer Hafen das effizienteste und umweltfreundlichste Erdgaskraftwerk der Welt errichten. Mit Siemens als Partner erhielt Taipei 101 - das höchste Gebäude in Taiwan und zweithöchste der Welt - die Platin-LEED-Zertifizierung.

Derzeit ist Siemens an der Modernisierung der New Yorker Carnegie Hall, eines der berühmtesten Konzerthäuser der Welt, beteiligt. Mit dem in 2012 erreichten Umsatzvolumen von 33 Milliarden Euro und dem Umsatz von 3,9 Milliarden Euro von Osram ist das Unternehmen bereits weit fortgeschritten auf dem Wachstumspfad des Umweltportfolios für 2014. Eingeleitete Portfolioveränderungen und innovationsgetriebene Einflüsse sind dabei natürlich noch nicht berücksichtigt. Siemens selbst wurde bereits im September dieses Jahres für seine Nachhaltigkeit doppelt ausgezeichnet.

Zum ersten Mal in der Geschichte ist Siemens im Dow Jones Sustainability Index in der Kategorie "Industrial Goods and Services" das nachhaltigste Industrieunternehmen von über 200 Unternehmen. Auch in der Bewertung des Carbon Disclosure Project zählt Siemens zu den führenden Unternehmen. kf

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