Wirtschaft + Unternehmen
Schunk trotzt stürmischen Zeiten
Was beim Lauffener Spann- und Greiftechnikspezialisten Schunk in den zurückliegenden Jahren für enormes Wachstum sorgte, erweist sich im aktuell unruhigen wirtschaftlichen Umfeld als wirksamer Schutz: "In schwierigen Zeiten lohnt es sich für Anwender besonders, auf hohe Qualität, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit zu setzen", so der geschäftsführende Gesellschafter Heinz-Dieter Schunk. "Gerade darin liegen die Stärken von Schunk." Nach einem Umsatzplus in Höhe von 14 Prozent im zurückliegenden Geschäftsjahr geht der Familienunternehmer auch für 2009 von einem einstelligen Zuwachs aus. 2008 hat das baden-württembergische Familienunternehmen den konsolidierten Gruppenumsatz nach IFRS um 14 Prozent auf 206 Millionen Euro gesteigert. Die Exportquote lag bei über 40 Prozent. Allein im vergangenen Jahr hat Schunk hierzulande 118 neue Arbeitsplätze geschaffen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 868 am Unternehmenssitz und Spanntechnik-Standort in Lauffen, 377 am Automationsstandort in Brackenheim-Hausen und 231 im Drehfutterwerk in Mengen. "Wir nutzen die etwas ruhigere Zeit, um uns für die Zukunft gut aufzustellen", erläutert Heinz-Dieter Schunk. Auch der Nachwuchs hat eine gute Perspektive bei dem innovativen Maschinenbauer: Mit einer Ausbildungsquote von zwölf Prozent ist Schunk weiterhin Vorreiter in punkto betrieblicher Ausbildung. Insgesamt 175 Auszubildende zählt das Unternehmen derzeit in Deutschland, davon haben 57 Jugendliche im Jahr 2008 ihre Ausbildung bei Schunk begonnen. "Nach sehr dynamischen Wachstumsjahren wollen wir Schunk in diesem Jahr noch präziser auf die Anforderungen der Zukunft ausrichten". pb








