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Schlussbericht: Metall in München
Vier Tage lang stand München ganz im Zeichen der Metallbearbeitung. Dabei konnten sich mehr als 20.600 Besucher über das Angebot von 286 Ausstellern informieren. Dieses Ergebnis bedeutet nicht nur zur Vorveranstaltung ein Besucherplus von 21 Prozent und ist damit im ersten Jahresquartal die besucherstärkste Branchenmesse in Deutschland. Davon kamen insgesamt in diesem Jahr 8 Prozent (2007: 9 Prozent) der Besucher aus dem Ausland, v. a. aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien. Dieser Erfolg wird durch die Zuwächse auf Ausstellerseite (+ 23 Prozent) und belegter Hallenfläche (+ 39 Prozent) komplettiert. "Dieser dreifache Erfolg war für uns in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt zu erwarten. Angesichts eines vorsichtigen Marktes ist eine solche Messebilanz nicht hoch genug zu bewerten. Mit diesem ausgezeichneten Ergebnis hat sich die Metall München als stabiler Anker in schwerer See erwiesen. Damit wurde erneut eindrucksvoll bewiesen, dass der traditionelle Standort München die richtige Adresse für die Metallbearbeitungsbranche ist und bleibt," sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen.
Das Messeergebnis ist umso positiver zu bewerten, wenn man die auf der Metall München erteilten Aufträge der aktuellen Markteinschätzung der Aussteller gegenüberstellt: Während 22 Prozent (2007: 2 Prozent) der Aussteller die derzeitige wirtschaftliche Lage noch bis zur Messe als schlecht eingestuft haben, gaben 67 Prozent der Fachbesucher nach Umfragen eines unabhängigen Meinungsforschungsinstituts an, aufgrund der Messe in diesem Jahr noch Aufträge zu tätigen. Große Zufriedenheit war zudem bei den Fachbesuchern in der Gesamtbewertung der Messe feststellbar. Hier vergaben 82 Prozent der Befragten die Noten "ausgezeichnet bis gut". Bei der Veranstaltung 2007 waren dies lediglich 68 Prozent der Besucher. Besonders gelobt wurde die inhaltliche Qualität der Messe mit ihren Schwerpunkten Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeugen, Messtechnik und Dienstleistungen. "Die hohe Zufriedenheit führen wir ganz klar auf unser Messekonzept zurück. Der frühe Termin in den ungeraden Jahren, die klare regionale Fokussierung auf Süddeutschland mit den angrenzenden Nachbarstaaten Österreich, Italien, Schweiz, Tschechien und Slowenien sowie die klare Anwenderorientierung sind das Erfolgsrezept der metall München. Damit erreichen wir, dass wir das Handwerk genauso begeistern wie die Industrie. Als gutes Beispiel gilt hier die gezeigte BVMWelt des Bundesverbands Metall, die z. B. im Segment der Zulieferer anschaulich
die enge Verzahnung beider Wirtschaftsbereiche gezeigt hat", äußert sich Dohr. Dass dieses Messekonzept vom Markt angenommen wird, bestätigen auch die Aussagen von Ausstellern und Besuchern. Sowohl
die Aussteller als auch die Fachbesucher der Metall München lobten die zeitgleiche Durchführung der IHM PROFI (11. bis 15. März 2009) im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse, weil sie von den großen Schnittmengen beider Fachmessen profitieren konnten. Als Anziehungsmagnete auf der Europäischen Fachmesse für Metallbearbeitung kristallisierte sich neben der BVM-Welt der Aus- und Fortbildungspark "Pimp your future" heraus, an dem über 500 Jugendliche aktiv an der Rallye teilnahmen.








